Eslarn
26.08.2019 - 16:40 Uhr

Feldmesse eröffnet Barthlmarkt

Der himmlische Segen von Pfarrvikar Bivin und eine alte Dreschmaschine mit einem Bierzapfhahn stimmen auf den großen Markttag ein. Die zahlreichen Gäste zelebrieren den Auftakt mit einer Feldmesse.

Bei herrlichem Sommerwetter zelebriert Pfarrvikar Bivin mit dem Singkreis vor vielen Kirchenbesuchern zu Beginn des Barthlmarktes eine Feldmesse. Bild: gz
Bei herrlichem Sommerwetter zelebriert Pfarrvikar Bivin mit dem Singkreis vor vielen Kirchenbesuchern zu Beginn des Barthlmarktes eine Feldmesse.

Der Pavillon im idyllisch gelegenen „Bürgermeister-Karl-Roth-Kurpark“ eignet sich bestens für Veranstaltungen. Die Organisatoren, allen voran Kirchenpfleger Klaus Härtl mit seiner Frau und Messnerin Agnes, sorgten mit Unterstützung von Helfern für reichlich Bänke.

Das Holzkreuz der Kolpingsfamilie und ein Holzaltar im Pavillon wiesen auf die Feldmesse im Freien ein. Mit der Messfeier und „einem wunderschönen guten Morgen“ eröffnete Pfarrvikar Bivin die kirchliche Feier und den traditionellen Barthlmarkt.

Singkreis gefällt

Eine Bereicherung waren die über 100 Anwesenden und der rührige Singkreis, der mit Liedern aus der Liedermappe „Singen unterm Regenbogen“ unter anderen mit „Beginne du all meine Tage“ und „Freuet euch im Herrn“ die Messe musikalisch umrahmten. Den rhythmischen Gesang begleitete Martina Brenner am Keyboard. Im Mittelpunkt der dann folgenden Predigt stand der Glaube an Gott und die Vorbereitung auf Gottes neue Welt im Himmel. Im Anschluss sang der Singkreis „Ich glaube an den Vater“ und „Du, Herr, gabest uns dein festes Wort“.

Als Schlusswort zitierte Pfarrvikar Bivin mit Hinweis auf das strahlende Sommerwetter die mahnenden Worte seiner Mutter „Pass auf die Sonne auf“. Zur Beruhigung übermittelte der Priester aus Indien die Antwort: „Der Sommer ist hier wie der Winter in Indien“.

Nach dem Wunsch auf einen schönen Markttag und einem kräftigen Applaus für den Zelebranten eröffneten die Verkaufsstände und die Kirchenbesucher bummelten entlang der kulinarischen, handwerklichen und musikalischen Angebote. Der Markt bot mit Vereinen und gut vorbereiteten Firanten rund ums Kommunbrauhaus und im Kurpark eine reichliche Produktvielfalt.

Pipeline zum Zapfhahn

Einen leckeren Vorgeschmack mit spezieller flüssiger Kost am Kommunbrauhaus gab es beim Eingang zum Markt an einer Dreschmaschine aus den Jahren um 1950. Der Gemeindemitarbeiter und Privatkommunbrauer Josef Füssl hatte die Maschine aus alten Zeiten wieder flott gemacht und mit Gemeindearbeiter Johannes Meckl vom Brauhauskeller eine kleine „Pipline“ zum Zapfhahn an die Maschine verlegt. Mit dem Gerstensaft aus der Dreschmaschine stimmten die beiden die Gäste auf das bunte Markttreiben ein.

Gemeindearbeiter Josef Füssl bereitet sich an der Dreschmaschine auf den Ansturm vor. Bild: gz
Gemeindearbeiter Josef Füssl bereitet sich an der Dreschmaschine auf den Ansturm vor.
 
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