Nach einem Jahr umfassender Sanierungsarbeiten konnte die Brennerstraße in Eslarn wieder für den Verkehr freigegeben werden, wie der Markt Eslarn mitteilte. Auf einer Länge von 950 Metern wurden Schmutz- und Trinkwasserleitungen ausgetauscht, Entwässerungsanlagen erneuert und Hausanschlüsse hergestellt. Beeinträchtigt worden sei der Baufortschritt insbesondere durch den felsigen Untergrund, der den massiven Einsatz von schwerem Gerät erforderte. Für die Anwohner sei das Jahr mit erheblichen Einschränkungen, mit Staub, Lärm und Schmutz verbunden gewesen. Auch die Kunden der anliegenden Geschäfte mussten Umwege in Kauf nehmen. Insbesondere die ausführende Baufirma Wagner aus Waldmünchen und das Ingenieurbüro Zwick mit dem verantwortlichen Leiter Roland Kraus hätten in hervorragender Weise zu einem reibungslosen Verlauf beigetragen, heißt es im Schreiben des Marktes.
Hintergrund für die umfassenden Tiefbauarbeiten ist der für 2023 geplante komplette Ausbau der Kreisstraße durch das Landratsamt Neustadt/WN in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt. Da die Gestaltung aller „Begleitflächen“ außerhalb der Straßenfläche, wie Gehwege, Park- und Grünzonen dem Markt Eslarn obliegen, werde in enger Zusammenarbeit mit der Regierung der Oberpfalz ein städtebauliches Konzept entwickelt, das auch entsprechend gefördert wird. Auch der Umgriff des Feuerwehrhauses werde in die Planungen einbezogen. Ziel sei eine wesentliche Aufwertung der Wohnsituation für die Anwohner. Nach Zustimmung durch die Regierung der Oberpfalz sollen die Maßnahmen zügig ausgeschrieben und im Jahr 2023 umgesetzt werden.













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