In der Pontifikalmesse in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" spendete Voderholzer 39 Mädchen und Buben aus Eslarn sowie 46 aus Moosbach und Etzgersrieth das Firmsakrament. Das Papstlied "Wer glaubt ist nie allein" begleitete den hohen Würdenträger mit Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn, Pfarrer Josef Most und Diakon Herbert Sturm aus Moosbach beim Einzug durch den Mittelgang zum Altar. Die Firmung stärkt die jungen Menschen, die Eltern und Paten in ihrem Glauben und ist laut Pfarrer Bauer eines der schönsten Tage.
"Möge der Heilige Geist auf die Firmlinge überspringen, der Kraft gibt und den Weg weist", predigte Bischof Voderholzer. Die größte Freude sei, Gott nahe zu sein. "Wir leben in einem Land und in einer Zeit, in der man als gläubiger Mensch keine Angst mehr haben muss." Nach dem Eröffnungsgebet und der Erneuerung des Taufversprechens durch die Firmlinge breitete Voderholzer die Hände über jedem Firmling aus und betet um die Herabkunft des Heiligen Geists. Dann legte der Firmspender die rechte Hand auf den Kopf jedes Jugendlichen und zeichnete jeden mit Chrisam, einem geweihten Salböl, ein Kreuz auf die Stirn und sprach: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."
Während der Firmung legt der Firmpate als Zeichen seiner Unterstützung seine Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Der Dankgottesdienst mit Abgabe der Diaspora-Opfer und der Übergabe der Firmandenken ist am Sonntag, 24. Juni, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche.
Fasziniert bei der Ankunft war Voderholzer nicht nur über den vor der Kirche angelegten bunten Blumenteppich, der mit dem Text "Gott nahe zu sein ist mein Glück" umrahmt war, sondern von den lautstarken Liedvorträgen der Kindergarten- und Schulkinder. Das beeindruckende Meisterwerk aus verschiedenen Blumen und Grünpflanzen hatten in den Morgenstunden einige Eltern der Firmlinge unter der Anleitung von Carmen Floss geschaffen.
Beim bischöflichen Empfang umzingelten 65 Buben und Mädchen des Kindergartens sowie 78 Grundschüler das Kirchenoberhaupt der Diözese und sangen einige Lieder. Mit "Tief drin im Böhmerwald" erinnerten die Vorschulkinder mit den Erzieherinnen an die familiären böhmischen Wurzeln seiner Großmutter und Mutter. Die Schüler dankten im Chor mit ihren Lehrerinnen mit eigenen Versen für den Besuch und umjubelten mit "Danke, dass wir uns kennenlernen durften" die Anwesenheit des Bischofs. Er nahm sich anschließend Zeit, um jedem einzelnen Kind durch Handauflegung den Segen zu spenden.
Eslarn
21.06.2018 - 10:33 Uhr
Im Glauben nicht allein
von Karl Ziegler
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