15.11.2020 - 10:05 Uhr
EslarnOberpfalz

Großauftrag sichert Eslarner Firma Arbeitsplätze

Die BaS Kunststoffverarbeitung GmbH stemmt sich gegen die Corona-Pandemie und Wirtschaftskrise. Es gibt zwar Umsatzeinbußen, aber auch gute Nachrichten für die fast 150 Beschäftigten.

Die Geschäftsführer Ludwig und Fabian Bauriedl präsentieren mit Mitarbeiter Markus Rosenmüller (von links) eine Auswahl von bereits gefertigten Fahrzeugteilen und freuen sich über den an Land gezogenen Großauftrag.
von Karl ZieglerProfil

Die BaS Kunststoffverarbeitung GmbH hat seit 1989 das Angebot und die Auftragslage ständig erweitert. Durch die Corona-Pandemie brach der Jahresumsatz von 18 Millionen Euro um 25 Prozent ein. Mit einem Neuauftrag in Höhe von rund 15 Millionen Euro und den erwarteten sechs Neueinstellungen stemmt sich die bodenständige Firma gegen die Pandemie und Wirtschaftskrise und sichert die Jobs von 148 Frauen und Männern.

Neuer Montagebereich

Die derzeitige Lage macht es der Firma nicht leicht, doch die Geschäftsführer Fabian und Ludwig Bauriedl sind mit ihrem Team ständig auf der Suche nach neuen Aufträgen. Derzeit werden an 46 Spritzgussmaschinen auf einer Fläche von rund 3800 Quadratmetern technische Bauteile aus Thermoplast- und Elastomen-Kunststoffen gefertigt. Dank eines neuen, 1500 Quadratmeter großen Montagebereichs bietet das Unternehmen Komplettlösungen und vollständige Bauteilgruppen an

Weitere 22 Milliarden Euro für deutsche Wirtschaft

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Der Betrieb hatte 2018 die Lagerkapazitäten um eine 400 Quadratmeter große Halle vergrößert. Trotz der Corona-Pandemie, die den Jahresumsatz von 18 Millionen Euro um bis zu 25 Prozent einbrechen ließ, konnte die BaS das Volumen von Werkzeugen mit Vorrichtungen um 2,2 Millionen Euro erweitern. Die Teile werden für den Innenbereich eines Automobils und Fahrzeugbauers in Baden-Württemberg gefertigt. Erfreulich für den Eslarner Betrieb mit 148 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von 9000 Quadratmeter ist die geplante Einstellung von weiteren 6 Mitarbeitern.Auch eine neue Spritzmaschine mit 1300 Tonnen für rund 850.000 Euro steht auf dem Investitionsplan.

Mund-Nase-Masken hergestellt

Die Betriebsleitung zeigt jährlich mit Spenden auch ein Herz für soziale und kirchliche Einrichtungen und leistete mit der Herstellung von Mund-Nase-Masken auch einen Beitrag in der schwierigen Zeit mit Corona. Trotz der nicht leichten wirtschaftlichen Lage und der wegen der Grenzsperrung zeitweise ausbleibenden Mitarbeiter aus Tschechien ist der Wille zum Helfen und zum Erhalt der Arbeitsplätze bei den Firmeninhabern Ludwig und Fabian Bauriedl ungebrochen groß.

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