Vom Jakobswegzum Sommerstocken
(gz) "So ein herrliches Freizeitgelände mit dieser tollen Aussicht und vor allem so eine Gastfreundschaft kann man selten genießen", stellten die zufällig ans Freizeitgelände Atzmannsee gekommenen Jakobspilger aus Essen anerkennend fest. Das Ehepaar fand mit seinem Sohn bei Michaela Ziereran der Böhmerstraße ein Quartier und gelangte auf der Suche nach einem Abendessen zu den Eisstockfreunden an die Freizeitanlage "Atzmannsee".
"Wo gibt es hier etwas zu essen", fragten die Wallfahrer die Stockfreunde. Der Vorstand des Wintersportvereins lud die Familie spontan zur Sommerparty und zu einem Imbiss ein. "Sind alles Produkte aus unserer Heimat", fügten die Sommersportler an. Die Großstädter aus Essen waren an der für sie weniger bekannten Sportart sehr interessiert, und ihr Sohn Martin durfte einige Probeschübe machen. "Ein wahres Naturtalent, schade das der junge Mann so weit weg wohnt, der würde zu uns passen", fanden die Eslarner.
"Ich kenne Eisstocken vom Fernsehen, aber Sommerstocken auf einem Asphalt ist mir nicht bekannt", stellte die Mutter von Martin fest. "Ich habe erstmals ein derartiges Sportgerät in der Hand", fügte Martin nach einigen gelungenen Schüben an. "Hier fühlt man sich gleich gut aufgenommen und dazugehörig", stellten die Pilger fest. Nach einigen unterhaltsamen Stunden machte sich die Familie auf den Weg zu ihrer Quartiergeberin.
Die machte die Wanderfreunde auf den Paneuropa-Radweg von Paris nach Prag aufmerksam. Auf diesem internationalen Wanderweg ging es am zweiten Tag zur Waldkapelle und Tillyschanz. Am Eslarner Ortsteil ging es sozusagen zum Einstieg in den Jakobsweg zurück nach Eslarn und später weiter bis nach Wildstein. "Wir wollen bis Nürnberg marschieren", erzählte die Familie. Den Kurzaufenthalt in Eslarn werden die Drei sicherlich nicht vergessen.
Eslarn
07.06.2018 - 14:37 Uhr
Vom Jakobsweg zum Sommerstocken
von Karl Ziegler
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