Eslarn
07.07.2019 - 12:23 Uhr

Park wird zum Konzertsaal

Der SPD-Ortsverein organisiert direkt neben dem Rathaus eine Reihe abendlicher Musikveranstaltungen im Freien. Den musikalischen Start übernahmen am Donnerstagabend die Eslarner Werkstattmusikanten unter Leitung von Marco Procher.

Der kleine Park direkt am Rathaus bot sich als Veranstaltungsraum regelrecht an. Vorne, links, die Werkstattmusikanten und rechts am Ausschank Bürgermeister Reiner Gäbl, Organisator Christian Schmucker und Brigitte Warta. Bild: gz
Der kleine Park direkt am Rathaus bot sich als Veranstaltungsraum regelrecht an. Vorne, links, die Werkstattmusikanten und rechts am Ausschank Bürgermeister Reiner Gäbl, Organisator Christian Schmucker und Brigitte Warta.

An den kommenden zwei Donnerstagen werden laut Initiator SPD-Marktrat Christian Schmucker die Anton-Bruckner-Musikschule und "Blech 5" die Serenaden am Marktplatz fortsetzen.

"Mit den musikalischen Angeboten wollten wir den Marktplatz mit Leben erfüllen und der Bevölkerung und Gästen einen gemütlichen und kostenlosen Musikabend bieten", hatte SPD-Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Georg Zierer bereits im Vorfeld geäußert.

Die Werkstattmusikanten und die Zuhörer verwandelten bei der ersten Sommerserenade den Marktplatz nach dem Motto "Musik liegt in der Luft" in einen kleinen Konzertsaal. Die Instrumentalisten bereiteten allen mit einem bunten Melodienstrauß aus dem böhmisch-bayerischen Spektrum einen unterhaltsamen Sommerabend.

Die Bänke wurden direkt im kleinen Park neben dem Rathaus abseits vom Verkehr platziert und waren schnell belegt. Zum kostenlosen Melodienreigen boten SPD-Mitglieder Getränke. Eine gemütliche und unterhaltsame Zeit bei der ersten SPD-Serenade wünschte Bürgermeister Reiner Gäbl. „Genießen Sie die nächste Stunde.“ Die Serenade mit einem breitem musikalischen Spektrum von 24 Liedern begeisterte das Publikum rund 90 Minuten, begann mit der "Fuchsgraben und Hartenberger Polka" und war für alle musikalisch ein Leckerbissen. Im Repertoire hatten die 3 Musikerinnen und 15 Musiker Melodien aus Eger und Böhmen, wobei der "Böhmische Wind" und "Böhmische Traum" sozusagen die Nationalhymnen der Werkstattmusiker sind.

Ins Rampenlicht rückte ein knapp zweijähriger Junge, der die bezaubernden Klänge direkt bei seinem Vater auf der Bühne genießen wollte. Der Tubist Wolfgang Voit hatte in der linken Hand sein großes Instrument und in der rechten seinen musikbegeisterten Sohn Vinzenz, der mit Blick zu seinem Vater die ersten Atemtechniken bereits übte. "Ein gelungener und stimmungsvoller Abend", waren die Zuhörer hellauf begeistert, spendeten Beifall und forderten Zugaben. "Vielen, lieben Dank allen Besuchern, es hat uns riesigen Spaß gemacht", dankte musikalischer Leiter Marco Procher und verabschiedete sich mit den Werkstattmusikanten mit der gefühlvollen Polka "Guten Abend, gute Nacht". Den letzten Stunden bis Mitternacht ließen einige anschließend bei "Mike" (Michael Linsmeier) ausklingen, bei dem sich bereits viele vor dem Konzert einen Platz gesichert hatten.

Im kleinen Park neben dem Rathaus lauschen geschützt von der Sonne die Zuhörer den Melodien der Werkstattmusikanten. Bild: gz
Im kleinen Park neben dem Rathaus lauschen geschützt von der Sonne die Zuhörer den Melodien der Werkstattmusikanten.
Am liebsten würde der knapp zweijährige Vinzenz, der mit seinem Vater stets in Blickkontakt bleibt, mitspielen. Bild: gz
Am liebsten würde der knapp zweijährige Vinzenz, der mit seinem Vater stets in Blickkontakt bleibt, mitspielen.
Die Werkstattmusikanten spielen sich in die Herzen der Zuhörer. Bild: gz
Die Werkstattmusikanten spielen sich in die Herzen der Zuhörer.
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