Eslarn
19.12.2019 - 11:09 Uhr

Reifenspuren auf dem Tillypflaster

Der großflächige Tillyplatz wird von den Lkw-Fahrern zum Umkehren und Anhalten genutzt. Mit einer baulichen Lösung soll dem künftig Einhalt geboten werden.

Die Mitarbeiter der Firma Seebauer platzierten am Tillyplatz drei große Granitblöcke. Im Vordergrund sind die Reifenspuren des Lastwagens noch erkennbar. Bild: gz
Die Mitarbeiter der Firma Seebauer platzierten am Tillyplatz drei große Granitblöcke. Im Vordergrund sind die Reifenspuren des Lastwagens noch erkennbar.

Der neu gestaltete Tillyplatz wirkt auf die Betrachter größer und mächtiger und die einzelnen Bäume beleben den Platz mit Grün. Aufgrund des einheitlichen grauen Pflasters ist der Verlauf der Straße vor allem für die Fahrzeugführer nach einigen Aussagen von Bürgern nicht eindeutig erkennbar. „Was neues ist einfach gewöhnungsbedürftig und braucht seine Zeit“ entgegnete ein Gesprächspartner. Ein Dritter führte sogar einen Vergleich zum großen Odeonsplatz an, nur etwas kleiner, und sprach von einer gelungenen Neugestaltung des Tillyplatzes. „Hier kann man auch Feste feiern“ fügte er an.

Im Gespräch wurde der Grund für das zögerliche Fahrverhalten beim Abbiegen dem gleichfarbigen grauen Pflastersteinen, die eine Abgrenzung zwischen Straße und Platz schwer möglich mache, zugeschoben. Das ein oder andere Fahrzeug gelangt beim Abbiegen in die Ludwig-Müller-Straße und Bachgasse leicht auf die Gegenfahrbahn oder auf die Abstellfläche.

Die große Pflasterfläche verleitet aber auch den ein oder anderen Brummifahrer mit seinem Lastkraftwägen, vereinzelt auch Autofahrer außerhalb der Parkflächen zu einem Halt. Ein Fahrer hatte mit seinem schweren Fahrzeug auf dem Vorplatz des Denkmals zu einer Wende weit ausgeholt und deutlich seine Reifenspur auf dem neuen Pflaster hinterlassen. Damit es keine Nachahmer gibt, installierte die Firma Seebauer an den Eckpunkten kürzlich drei große Granitblöcke, die ein Befahren des Vorplatzes verhindern sollen.

Dazu mussten aus dem verlegten Pflaster drei Vierecke für die Granitblöcke ausgeschnitten werden. Mit einem Autokran hievten die Arbeiter die schweren Steinkolosse in die vorbereiteten Gruben. Die Granitblöcke verhindern nicht nur ein Befahren des Tillyplatzes, sondern dienen im Sommer auch als Sitzgelegenheiten.

Ein Lkw hinterließ am Tillplatz beim Wenden deutliche Reifenspuren. Drei Granitblöcke sollen dies nun verhindern. Bild: gz
Ein Lkw hinterließ am Tillplatz beim Wenden deutliche Reifenspuren. Drei Granitblöcke sollen dies nun verhindern.
 
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