Eslarn
20.07.2018 - 08:37 Uhr

Seniorenhaus zum Wohlfühlen

Die Arbeiterwohlfahrt wechselt vom Gästehaus in der Schulhausstraße ins vollendete eigene AWO-Seniorenhaus mit dem roten Herzen zum Tillyplatz und gibt den Menschen mit einer Rundumpflege ein Gefühl zum Wohlfühlen.

Pfarrer Erwin Bauer segnet die Ehrengäste, die Bediensteten und das Gebäude mit dem Inventar und gratuliert zum gelungenen Bauprojekt. gz
Pfarrer Erwin Bauer segnet die Ehrengäste, die Bediensteten und das Gebäude mit dem Inventar und gratuliert zum gelungenen Bauprojekt.

(gz) Die Fertigstellung der Tagespflegeeinrichtung erfolgte im Zeitplan. In den Räumlichkeiten im ersten Stock konnte die Tagespflege und im zweiten Stock der Sozialpflegedienst einziehen. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste segnete Pfarrer Erwin Bauer die neuen Räume und vor allem die darin tätigen Menschen. Das neue Zuhause der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde im Beisein zahlreicher Ehrengäste, des Personals und einiger Mitglieder feierlich eingeweiht.

In den wohnlich mit bequemen Sesseln, einer Fernsehecke und einer Küche eingerichteten Räumen und auf der Terrasse mit herrlichen Ausblick fühlen sich ältere Menschen bereits seit Wochen bestens betreut. Mit dem zentralen Bauprojekt am Tillyplatz hat die Firma Josef Reger mit Firmen aus der Region laut AWO-Vorsitzenden Fritz Möstl einen Meilenstein für Eslarn verwirklicht. Er begrüßte die zahlreichen Gäste in Frack und Zylinder und dankte der Gemeinde, dem Marktrat, allen Geschäftspartnern und Firmen für die begleitende Unterstützung und nicht zuletzt allen Bediensteten und AWO-Mitgliedern um zweiter Vorsitzender Anneliese Hierold für die Mühen.

"In unseren Mehrgenerationenhaus wollen wir Lebensqualität praktizieren, diese auch mit Leben füllen und ältere und jüngere Menschen miteinander kommunizieren lassen." Für jedes frohe Gesicht hat sich die Mühe mehr als gelohnt. In den positiven Rückmeldungen der Angehörigen werde dies bestätigt. Dass auch Jüngere ein Interesse an diesem Gebäude zeigen, bestätigten vor Tagen zwei 14-Jährige bei einer spontanen Führung durch die Räume. Dass derartige Einrichtungen dringend notwendig sind, zeige bereits eine 50-prozentige Auslastung. Im Erdgeschoss ist die Tagespflege unter der Leitung von Maria Fuchs und im Obergeschoss der Pflegedienst mit Leiterin Diana Radlböck eingerichtet.

Die Freude und Zufriedenheit der älteren Menschen bei einem Aufenthalt selbst miterleben konnte Bürgermeister Reiner Gäbl. Mit dem Bau des beeindruckenden AWO-Hauses konnte auch ein Leerstand beseitigt werden. Damit ist Eslarn vorbildlich mit Senioreneinrichtungen ausgestattet. Im Zusammenhang mit der Tillyplatz-Sanierung soll laut Gäbl auch ein "Hofgarten" geschaffen werden. Damit will die Marktgemeinde in Ortsmitte für ein neues Gesicht sorgen. Bei einer Besichtigung des Neubaus konnte stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin Margit Kirzinger aus Waidhaus deutlich die Handschrift des AWO-Vorsitzenden feststellen. "Ich möchte der AWO und der Marktgemeinde zu dieser schmucken Einrichtung für ältere Menschen gratulieren." Im Namen des Landkreises wünschte Kirzinger allen ein gutes Miteinander und überreichte zur Erinnerung an die Feierlichkeit ein Glaswappen.

Im Namen aller Firmen dankte Bauunternehmer Josef Reger dem Bauherrn Möstl und seinem Team für die konstruktive Zusammenarbeit. "Wir haben gemeinsam ein ansprechendes Gebäude geschaffen, das den Ortskern in Eslarn aufwertet." Mit einem Handschlag übergab Reger das Gebäude offiziell dem AWO-Vorsitzenden Möstl. Die Sparkasse als Hausbank der AWO arbeite laut Sparkassenvorstand Josef Pflaum gerne mit Menschen zusammen und habe auch Möstl als Motor der AWO bei der Verwirklichung des Bauwerkes finanziell mit guten Konditionen unterstützt. "Die Menschen sehnen sich nach Wohlfühlen und Harmonie, und in diesem gelungenen Bauwerk können sich alle wohlfühlen."

Mit den Worten "das Bauwerk lobt seine Meister" und "Daumen hoch" lobte Pfarrer Erwin Bauer die Verantwortlichen. Bei einem Rundgang inspizierte der Pfarrer die Bauausführungen. "Mitten im Ort ist neues Leben entstanden und in dem neuen Gebäude können Menschen aufleben." Der Segen gilt vorerst allen Menschen, den Bewohnern, Beschäftigten und Gästen und darin wird das Gebäude eingeschlossen. Nach der Segensfeier überraschte Vorsitzender Fritz Möstl mit einem kleinen Bagger als kleines Überraschungsgeschenk. Am Sonntag von 13 bis 17 Uhr hat die Bevölkerung und interessierte Gäste bei einem "Tag der offenen Tür" die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Rundgang durch die Tagespflegeeinrichtung.




Der AWO-Vorsitzende Fritz Möstl begrüßt die Gäste in Frack und mit Zylinder und Bauunternehmer Josef Reger übergab das Bauwerk mit Handschlag. gz
Der AWO-Vorsitzende Fritz Möstl begrüßt die Gäste in Frack und mit Zylinder und Bauunternehmer Josef Reger übergab das Bauwerk mit Handschlag.
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