Der Markt Eslarn feierte am Sonntag seine Kirchweih. Der SPD-Ortsverein lud erstmals zu einem Frühschoppen ein, um in diesem Rahmen langjährige Mitglieder zu ehren. Insgesamt 41 Mitglieder hätten geehrt werden können, ein Teil davon hatte aus privaten und gesundheitlichen Gründen jedoch abgesagt. Geehrt wurden für 50 Jahre Treue Horst Forster, Günther Hierold, Alfred Hüttl, Fritz Möstl und Georg Zierer senior, für 40 Jahre Horst Ebenhöh, Bruno Lang, Jürgen Salomon und Brigitte Warta, für 30 Jahre Erika Bauer, Rosemarie Lang, Gerlinde Liegl und Ulrike Möstl, für 25 Jahre Gerald Grötsch und Beate Roth, für 20 Jahre Karl Brenner, Karl Roth und Tanja Zierer und für zehn Jahre Mitgliedschaft Josef Fuchs, Florian Pfannenstein, Laura Roth und Georg Zierer.
Die große Politik blieb bei der Veranstaltung nicht außen vor: MdB Uli Grötsch gab eine Einschätzung zur Energiepolitik mit Entlastung der Bürger ab und SPD-Kreisvorsitzende Nicole Bäumler, tags zuvor auf Platz eins der SPD-Landesliste Oberpfalz für die Landtagswahl gewählt, will sich bei einer Wahl vor allem mit dem Thema erneuerbare Energien und dem Problem Lehrermangel befassen. Grötsch sagte, es sei sichtbar, dass Bürgermeister Reiner Gäbl den Markt Eslarn für die Zukunft aufstelle. Die geehrten Mitglieder haben laut Grötsch mit dazu beigetragen, die SPD zu einer Volkspartei zu machen. Kreisvorsitzende Nicole Bäumler lobte die Eslarner SPD als funktionierenden Ortsverein.
Bürgermeister Gäbl nannte das Sportzentrum neben dem Fischerhäusl einen Ort, „der sich sehen lassen kann“. Das alles sei Ergebnis jahrzehntelanger sozialdemokratischer Politik im Ort. Er machte aber auch deutlich, dass es noch nie seit Beginn seiner Amtszeit als Bürgermeister eine Fraktion mit einer Mehrheit im Marktgemeinderat gegeben habe. „Da muss Überzeugungsarbeit geleistet werden.“ Mit Stolz merkte Gäbl an, dass für dieses Jahr ein Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro im Haushalt verankert sei. „Das sind Investitionen für die Zukunft.“ Um diese Ziele zu erreichen, sei Teamarbeit im Marktgemeinderat notwendig. Eines davon sei der Ausbau des Gästehauses zur Schaffung von benötigtem Wohnraum nach dem Grundsatz „innen vor außen“.













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