Der Abendspaziergang des CSU-Ortsverbandes mit Landtagskandidat Stephan Oetzinger, Bezirkstagskandidatin Andrea Lang und Marktrat Wolfgang Voit bot Gelegenheit zum Austausch politischer Themen. Ausführlich besprochen wurde das aktuelle Gemeindeprojekt „Tillyplatz“ sowie Landes-, Bezirks- und Gemeindethemen.
Beim ersten Halt am Tillyplatz informierte CSU-Ortsvorsitzender Voit die über die geplante Neugestaltung. „Die CSU ist nicht grundsätzlich gegen einen Ausbau des Tillyplatzes, sondern wende sich nur gegen einige geplanten Vorhaben“, stellte Voit grundlegend fest. Seine Partei halte einen weiteren großflächig gepflasterten Bereich für Veranstaltungen nicht für notwendig und habe auf den Festplatz am Atzmannsee und ans Kommunbrauhaus verwiesen.
Die geplante Verengung der Staatsstraße trage laut zweitem Ortsvorsitzenden Robert Brenner zum einen zwar zur Verkehrsberuhigung bei, zum anderen kann es beim Gegenverkehr mit größeren landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu Problemen kommen. Geteilter Meinung im Gemeinderat seien die Fraktionen auch bei der Parkplatzsituation. Aus Sicht der SPD falle kein Parkplatz weg, die CSU dagegen fürchte künftig weniger Parkflächen am Tillyplatz. Der neu gestaltete Einmündungsbereich der geplanten Kreuzung Ludwig-Müller-Straße und Heubachgasse werde aus Sicht der CSU im Hinblick auf die vorgesehenen Baumtore in Richtung Kirche unübersichtlicher. Trotz der Preisexplosion durch den einzigen Anbieter von eingangs geschätzten 298 000 auf aktuell 438 000 Euro habe der Marktrat im September mehrheitlich die erste Teilvergabe für Fahrbahn und Nebenflächen der Heubachgasse inklusive des kleinen Hofgartens beschlossen. Die CSU stimmte dagegen. „Die Mehrkosten sind zwar förderfähig, dennoch wächst auch der gemeindliche Eigenanteil“, sagte Voit.
Zur geringen Versetzung des Kriegerdenkmals gibt es auch in der CSU ein Für und Wider. Oetzinger und Lang hielten die Einbindung der Bevölkerung in kommunale Projekte für wichtig. Umsetzbare Vorschläge sollten in Erörterungen einfließen. Manches lasse sich auch bei Ortsbesichtigungen klären. Das Konzept „Mitnand red’n“ stellte Oetzinger im Anschluss im Gasthaus Tillyschanz den Gästen und CSU-Mitgliedern vor. Für den Bürgermeister von Mantel der Dreiklang zwischen Wohnen, Arbeiten und Leben und die Stärkung des Ortskerns durch Beseitigung des Leerstands nach dem Motto „Innen vor Außen“ besonders wichtig. Lang möchte sich vermehrt der Sozialpolitik widmen.













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