Warum nach Köln reisen, wenn das närrische Glück so nah liegt? Am Sonntag bewies der Nachwuchs mit den Eltern aus Eslarn, Waidhaus und Umgebung, dass er in Sachen Feierlaune mit den großen Karnevalshochburgen mithalten kann. Der traditionsreiche „Kuchsaal“ in der Gaststätte „Zur Krone von Bayern“ verwandelte sich zur Eröffnung der „Islouer Fosnd“ in ein bebendes Tollhaus. Unter dem Motto „1. Grenzland-Kinderfasching“ hatte Gastwirt Jürgen Schmidt eingeladen – und die Resonanz war überwältigend: Über 200 Piraten, Prinzessinnen und Superhelden strömten bei freiem Eintritt in den Saal und brachten das Team hinter dem Ausschank ordentlich ins Schwitzen.
DJ Jürgen Bauer aus Waidhaus sorgte für den richtigen Sound. Mit einer Mischung aus klassischen Faschingshits und Mallorca-Klängen hielt er die Stimmung am Siedepunkt. Der absolute Höhepunkt des Nachmittags war jedoch der Auftritt der Formation „Dance Surprise“. Die Tänzerinnen und Tänzer aus Waidhaus entführten das Publikum unter der Leitung von Angelika Bauer und Tamara Kirner auf eine tänzerische Weltreise. Bestens vorbereitet wechselten sie ihre Rollen und Kleidung „wie am Fließband“ und tanzten sich mit viel Herzblut und passenden Melodien quer durch alle Kontinente. Das Publikum belohnte die monatelangen Vorbereitungen mit tosendem Applaus und lautstarken Zugaberufen. Für die Gruppe war dies erst der Auftakt – 14 weitere Auftritte stehen in dieser Saison in Waidhaus und Umgebung noch bevor.
Neben den Showeinlagen sorgten interaktive Spiele für Begeisterung. Ein besonderes Highlight war der Tanzwettbewerb zwischen den Generationen: Am Ende hatten die Mütter die Nase vorn und erhielten für ihre Darbietung den lautesten Applaus von den Kindern. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Dieser „1. Grenzland-Kinderfasching“ war ein voller Erfolg, der bei vielen erwachsenen Begleitern schöne Erinnerungen an die eigene Kindheit weckte. Groß und Klein zeigten eindrucksvoll, wie man gemeinsam die fünfte Jahreszeit feiert.


















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