Die Asphaltkapelle Etsdorf entstand 2001 während der Oberbayerischen Kulturtage auf dem Kapellplatz in Altötting. Seit dem Jahr 2002 steht das Kleinod aus Asphalt, wie er für den Straßenbau verwendet wird, am Waldrand bei Etsdorf. Die Kapelle ist immer offen und lädt Wanderer ein, in dem nur von einem Ampelfenster erleuchteten Raum zu verweilen.
"16 Jahre lang gab es in der Kapelle keine Beschädigungen oder Diebstähle", berichtet Erbauer Wilhelm Koch aus Etsdorf. Letzte Woche jedoch wurde der Opferstock aus der Wand gerissen und aufgebrochen. Die Spenden für die Opferkerzen wurden entwendet. Zurück blieben die Teile des Tatwerkzeuges - ein kleines Multifunktionsmesser der Firma Metallbau Stöckl in Stulln. Auf einem Zettel schreibt der Einbrecher, dass er Geld gebraucht habe und die Tat "morgen beichten" werde. Der Schaden beträgt laut Koch etwa 100 Euro, "an Geld dürfte nur ein einstelliger Betrag erbeutet worden sein".














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