08.02.2019 - 15:07 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Förderperspektive für Turnhalle

CSU und Freie Bürger aus Etzelwang gehen ins Kloster - ein Wochenende lang. Sie erörtern dort erreichte und neue Ziele für die Gemeinde.

An den Diskussionen bei der Klausur der CSU und Freien Bürger Etzelwang beteiligten sich (von links) Leo Schurath, Klaus-Dieter Schurath, Hannes Lutter, Christoph Pirner, Markus Wagner, Zweite Bürgermeisterin Lydia Zahner, Willfried Schmidt, Christoph Miszca, Ernst Scharr, Erster Bürgermeister Roman Berr, Klaus Strobel und Gerhardt Pirner.
von Autor SREProfil

Die Mitglieder der Fraktion CSU/Freie Bürger Etzelwang zogen sich am vergangenen Wochenende zu einer Klausurtagung ins Kloster St. Dominikus in Strahlfeld zurück, um kommunalpolitischen Themen zu diskutieren. Auf dem Programm standen, wie es in einer Pressemitteilung der Gruppe heißt, sowohl ein Rückblick auf den bisherigen Verlauf der aktuellen Wahlperiode sowie die Erörterung anstehender Aufgaben und Ziele.

Als Themen für die nahe Zukunft definierte die CSU/FB die Sanierung des Badparkplatzes und die Nutzung der ehemaligen Schulturnhalle. Staatliche Förderungen böten die Perspektive zum Umbau in eine Mehrzweckhalle. Das vormalige Schulgebäude solle der Schaffung von neuem Wohnraum weichen, wobei der Erhalt des Bolzplatzes und des angrenzenden Spielplatzes befürwortet wurde.

Klärungsbedarf bestehe nach Bürgermeister Roman Berr und seiner Stellvertreterin Lydia Zahner hinsichtlich der Kapazitätsengpässe des Kindergartens. Über die neue Datenschutzgrundverordnung wurde eine entsprechende Informationsveranstaltung ins Auge gefasst. Ein weiteres Thema stellte der Ausbau des Mobilfunknetzes dar. Hier sei die Telekom an die Gemeinde herangetreten. Gefordert wurde, vor der Errichtung neuer Masten vorhandene Anlagen zu nutzen.

Sanierungsbedarf wurde beim Friedhof in Etzelwang gesehen, vor allem an der stark beschädigten Friedhofsmauer. Auch die Errichtung einer Toilette für Kirchenbesucher wurde erörtert. Als wichtig wurde die Fortsetzung von Straßenbaumaßnahmen unter Ausschöpfung von Fördermöglichkeiten angesehen, insbesondere bei der Gemeindeverbindungsstraße von Lehendorf nach Neutras und der Ortsdurchfahrt in Kirchenreinbach. Um die Einhaltung der Geschwindigkeit bei der dortigen Ortsdurchfahrtsstraße zu erreichen, will man an der abgestuften Vorgehensweise festhalten und zunächst eine "Smiley"-Signaleinrichtung installieren, die bereits bestellt sei. Außerdem wurde an ein 50-km/h-Erinnerungsschild gedacht.

Bei der Bestandsaufnahme riefen Berr und CSU/FB-Fraktionsvorsitzender Willfried Schmidt die Themen in Erinnerung, die bei den Kommunalwahlen vor fünf Jahren eine Rolle gespielt hatten. Sie erwähnten den Erhalt des Kindergartens bzw. der Kinderkrippe, der Turnhalle, der Spielplätze, eines Jugendraumes und nicht zuletzt des Freibades. Die Problematik der Bestandssicherung örtlicher Geschäftsbetriebe oder die schwerwiegende Entscheidung zum Abriss des historischen Schusterhauses gehörten auch dazu.

Dem gegenüber stand die Ertüchtigung des Etzelwanger Feuerwehrhauses sowie die Sanierung des Gemeindestadels in Etzelwang und des Schlosses in Kirchenreinbach. Weitere Punkte waren der Ausbau des Breitbandnetzes für ein schnelleres Internet, die Vermarktung von gemeindlichen Baugrundstücken, die Planung und Neugestaltung der Ortskerne in Etzelwang, Kirchenreinbach und Lehendorf oder Straßenbaumaßnahmen.

Andere Maßnahmen seien im Laufe der Gemeinderatsperiode hinzugekommen, so die Mitwirkung beim Bau neuer Bahnbrücken über den Zufahrtswegen zum Sportplatz und zum Skilift, der Radweg von Oed nach Lehenhammer und der Kreisstraßenausbau von Lehendorf nach Etzelwang. Handlungsbedarf bestand auch bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung, der Sanierung von Kanalabschnitten und der Kläranlage, der Standortregelung des Wertstoffhofes und der Unterbringung von Asylsuchenden. Neue Bestattungsformen und Parkplatzbedarf erforderten auf dem gemeindlichen Friedhof in Etzelwang Veränderungen.

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