10.01.2020 - 12:02 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Feuerwehr Etzenricht blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Und mit einem 150-jährigen Jubiläum und der Weihe eines nagelneuen Löschfahrzeugs, kann die Etzenrichter freiwillige Feuerwehr durchaus von einem ereignisreichen Jahr 2019 sprechen.

Bei der Jahreshauptversammlung der Etzenrichter Feuerwehr gab es viel zu erzählen. Neuaufnahmen, Beförderungen und Ehrungen dominierten den Ablauf.
von Autor WLRProfil

Grund genug auch für Fabian Weidensteiner in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des Feuerwehrvereins, rückblickend auf das Fest einen Bericht zu verfassen, der nicht nur Zahlen und Fakten aufzeigte, sondern auch all die Schwierigkeiten, die vielen lustigen Begebenheiten und unerwarteten Überraschungen. "Es war viel Arbeit und wir hatten Glück, so viel Unterstützung zu bekommen.“ Mit 3942 Mannstunden in einer Woche konnte das tolle Jubiläum gestemmt werden.

Als größten Punkt aus Sicht der Aktiven Wehr sah Kommandant Michael Roith neben der 150 Jahr Feier das neue Löschfahrzeug. Nach zahlreichen Übungen und kennenlernen der neuen Technik wurde das neue Fahrzeug am 12. Juli 2019 geweiht. Seitdem hat es seine Leistungsfähigkeit schon bei einigen Einsätzen unter Beweis gestellt.

„Es war auch das Jahr, in dem wir Otto Waibl, dem ehemaligen Kommandanten unserer Patengemeinde Algund, mit der außergewöhnlichen und sehr seltenen Medaille für Internationale Feuerwehr Kameradschaft ehren konnten.“ Am Tag der Öffentlichkeit wurde das Leistungsspektrum der Etzenrichter Feuerwehr unter Beweis gestellt, mit dem Höhepunkt eines Atemschutzeinsatzes im laufenden Betrieb des Edeka Marktes.

In der Summe hatte die Etzenrichter Wehr 49 Einsätze, davon 5 Brandeinsätze, 38 Technische Hilfsleistungen und 6 Sicherheitswachen. Einer der Einsatzschwerpunkte war die Kreuzung an der Haberstumpfmühle, wobei die Unfälle immer glimpflich ausgingen. Bei großen Brandeinsätzen in Rothenstadt und Unterwildenau war die Etzenrichter Wehr im Einsatz und ein außergewöhnlicher Einsatz war wohl das Umpumpen eines Fischweihers, da das Wasser zu kippen drohte.

„Der vielleicht kurioseste Einsatz unserer 150-jährigen Geschichte, war im Juli. Ein kleinerer Waldbrand Richtung Oberwildenau. Soweit nichts Außergewöhnliches, aber zu dem Zeitpunkt saßen wir beim Helferfest zusammen. Aber wir hatten an dem Tag kein Fahrzeug einsatzbereit, da am neuen LF20 noch Nachbesserungen getätigt wurden. So sind wir eben mit privaten Autos zum Einsatz gefahren“, erinnerte Roith.

Insgesamt verzeichnete die Wehr zudem 63 Übungen mit 1000 Mannstunden. Erfreulich sei dabei auch, dass dank der hervorragenden Arbeit in der Kinderwehr, in der Jugendgruppe und bei der Brandschutzerziehung, durch die Betreuer so viel Interesse geweckt werde, dass es keine Schwierigkeiten gebe, frei werdende Ämter neu zu besetzen.

So wurde aus der Fachgruppe Atemschutz, mit derzeit 17 Atemschutzträgern, die Leitung von Andreas Schiesl auf Florian Rösch übertragen. Bei den 24 Maschinisten haben derzeit 12 Personen die Fahrerlaubnis für das LF20. Thomas Beutner, Thomas Feige, Mario Feneis und Bernhard Zenker haben 2019 dafür den Führerschein neu dazu gemacht. In der Jugendgruppe gab es einen Generationswechsel, Mario Feneis wurde nach 10 Jahren Jugendwarttätigkeit von Patrick Eggmeier abgelöst.

Roith durfte noch Neuaufnahmen in die Aktive Wehr, Beförderungen und Ehrungen durchführen. Neun Neuaufnahmen in die aktive Wehr gab er bekannt: Melissa Seifert, Jonas Frenzel, Johannes Pleier, Sofia Luber Katharina Götz, Bettina Beutner, Mohamed Abu Sheika, Sebastian Seidl und Ingo Wegmann.

Beförderungen: Feuerwehrfrau: Katharina Braun, Oberfeuerwehrmann: Stefan Brandl, Sebastian Götz, Mathias Beutner, Thomas Beutner, Maximilian Rösch, Matthias Wittmann, Hauptfeuerwehrmann/ Florian Rösch, Tobias Rösch, Löschmeister/ Stefan Götz, Patrick Eggmeier, Felix Bäumler

Ehrung für Dienstjahre: 30 Jahre: Mario Feneis, Carsten Heinze, Martin Pleier, Reinhard Schmidt, 25 Jahre: Michael Roith, Tobias Smola, Bernhard Zenker

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