28.07.2020 - 12:28 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Gläubige feiern mit ihrem Pfarrer Franz Winklmann

Als Zeichen des Dankes für seinen Einsatz in Rothenstadt und Etzenricht, feierten die Gläubigen mit Pfarrer Franz Winklmann einen festlichen Gottesdienst zum 50. Jubiläum seiner Priesterweihe. Der Geistliche bekommt jede Menge Zuspruch.

Pfarrer Franz Winklmann und seine Haushälterin Hanna Schmid, der der Jubilar sehr dankbar ist für die aufmerksame Pflege während seiner Krankheit. "Sie passt schon immer gut auf mich auf, dass ich alles richtig mache", sagte der Ruhestandsgeistliche schmunzelnd.
von Autor WLRProfil

Wie immer mit einem Lächeln auf den Lippen freute sich der Pfarrer Franz Winklmann, dass so viele Gläubige zu seinem 50. Priesterjubiläum gekommen waren, um mit ihm, Pfarrer Heribert Englhard, Ruhestandsgeistlichem Alois Lehner und Pfarrer Martin Besold, einen Dankgottesdienst zu feiern. Er wurde von Larissa Burgard an der Orgel und Ernst Ebnet mit seinen Blechbläsern musikalisch umrahmt.

Es war eine außergewöhnliche Dankmesse mit Einschränkungen und vorab vergebenen Sitzplätzen zu Ehren des Ruhestandsgeistlichen zum 50-jährigen Priesterjubiläum, das er am Weihetag bereits in seiner Heimatgemeinde Rötz gebührend gefeiert hatte. Es war Winklmanns zweiter Gottesdienst in acht Monaten, den er in Etzenricht zelebrierte. Auf Grund einer Erkrankung musste der Geistliche langsamer treten, hat sich aber erholt und ist wie immer voller Tatendrang und guter Laune.

Die recht lebhafte Predigt Predigt mit ehrenden Worten hielt Pfarrer Martin Besold, Stadtpfarrer in Erbendorf. „Als Jungspund, der erst seit 15 Jahren im Dienst ist, ehrt es mich besonders, diese Predigt halten zu dürfen. Ich selber habe schon viele Tipps von Franz bekommen, die mir immer sehr hilfreich waren. Wenn Gott einen Menschen ruft, so ruft er einen ganz bestimmten, und das hat er bei dir getan, lieber Franz.“ Auch als Ruheständler würden noch viele von Pfarrer Winklmann profitieren, so Pfarrer Besold. „Du hast in deinem Priesterleben schon auf vielen Baustellen mitgearbeitet, und es ist wichtig, dass ein Pfarrer nicht nur am Schreibtisch sitzt, sondern auch einmal am Biertisch oder auf einer tatsächlichen Baustelle die Herausforderung annimmt und damit ohne verstaubte Rituale eine Beziehungsreligion prägt, sagte er an Winklmann gerichtet.

Pfarrer Heribert Englhard erwähnte, dass er Pfarrer Winklmann bereits beim Studium in Regensburg kennenlernen durfte. „Er war der Große und ich der kleine“ so Englhard, bevor er über den Werdegang Winklmanns und seine vielen Stationen, unter anderem auch in Kaltenbrunn, berichtete, Für die weltliche Gemeinde gratulierte Bürgermeister Martin Schregelmann.

Nach dem Gottesdienst konnten die vielen Gäste dem beliebten Pfarrer ihre Wertschätzung aussprechen. Kirchenrat und Pfarrgemeinderat sorgten für die Verpflegung mit Leberkässemmeln und Getränken, die Blechbläser unterhielten mit einigen Musikstücken.

Pfarrer Franz Winklmann genoss das Bad in der Menge, denn auch wenn alles auf Abstand war, freute es ihn, dass ihm so viele Menschen, zu seinem Priesterjubiläum gratulierten.

Immer freundlich und positiv sowie mit einem Lächeln auf den Lippen. So ist Pfarrer Franz Winklmann und ist deshalb bei Alt und Jung beliebt. Mit einem Dankgottesdienst in Etzenricht, feierte die Pfarreiengemeinschaft mit dem Ruhestandsgeistlichen.
Die Stationen von Franz Winklmann:

Der gebürtige Rötzer Franz Winklmann wurde am 18. Juli 1970 durch Bischof Rudolf Graber zum Priester geweiht. Danach ging er als Kaplan nach Vohenstrauß. Von 1972 bis 1976 war er für die Pfarrei Altenstadt zuständig und wurde in der Zeit zum Kreisjugendseelsorger BDKJ und KLJB gewählt. Dann begann auch seine Zeit als Geistlicher für die Brautleutetage in Johannisthal, die 35 Jahre andauerte und von denen der Jubilar viele Anekdoten erzählen kann. Von 1976 bis 1986 war er in Kaltenbrunn, Dürnast und Thansüß tätig. Um für die örtliche Pfarrei Gelder zu sammeln, kaufte er auf eigene Kosten einen Container, in dem Glas gesammelt wurde. In dieser Zeit fand auch die Vereinsgründung „Jugendwerk Weiden-Neustadt/WN“ unter seiner Federführung als Jugendseelsorger statt.

1986 führte sein Weg erneut in die Pfarrei Vohenstrauß. Unter seiner Leitung fanden Pfarrgemeinderats-Fortbildungen statt und 1990 begann die Partnerschaft mit Stribro in Tschechien. 2003 ging es für den Jubilar dann wieder als Pfarrer in Heimatnähe nach Winklarn-Thanstein. Seit 2013 verbringt Winklmann in Döltsch in der Gemeinde Kirchendemenreuth seinen Ruhestand, ist aber noch sehr aktiv.

Als Ruhestandsgeistlicher arbeitet er in Etzenricht und Rothenstadt und sorgt da mit Ruhestandsgeistlichen Alois Lehner dafür, dass in der Pfarreien-Gemeinschaft keine Gottesdienste ausfallen mussten, wofür ihm Pfarrer Englhard sehr großen Dank aussprach.

Ein Blick zurück auf Franz Winklmanns Wirken. Die vielen Artikel über den Pfarrer zeigen sein Engagement:

Aufmerksam verfolgt der Jubilar die Worte bei der Predigt und der Festredner.
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