12.11.2019 - 14:49 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Kunst in der alten Metzgerei

Die ehemalige Metzgerei-Filiale in Etzenricht ist zu einem Pop-up-Store geworden. Anstelle von Fleisch und Wurst gibt es nun Kunst- und Dekorationsartikel.

Christine Friedl freut sich, der ehemaligen Metzgerei wieder Leben einzuhauchen. Bürgermeister Martin Schregelmann und die Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler und Heribert Englhard segneten das neu eröffnete Geschäft.
von Autor WLRProfil

Die ehemalige Metzgerei-Filiale in Etzenricht ist zu einem Pop-up-Store geworden. Anstelle von Fleisch und Wurst gibt es nun Kunst- und Dekorationsartikel. Jahrzehnte lang wurde der Platz vor der Weidener Straße 11 als Etzenrichter Stachus bezeichnet. Die Metzgerei und ein Versicherungsbüro, nebenan ein Elektrogeschäft und gegenüber die Bankfiliale – den ganzen Tag über war was los. Nach und nach stand ein Raum nach dem anderen leer. Zuletzt wurde die Metzgerei geschlossen. Nur noch die Bank ist da und im Dorfkern fehlt ein Treffpunkt.

Christine Friedl hegte schon seit langer Zeit den Wunsch, diesen Leerstand in einen Treff zum Verweilen zu verwandeln. Als dann das Schild „Laden zu vermieten“ im Schaufenster auftauchte, zögerte sie nicht lange. Von der Vermieterfamilie Bergler bekam sie für ihre Idee volle Unterstützung. Mit Hilfe von einigen Freundinnen verwandelte sie die Metzgerei in einen kleinen Laden – einen sogenannten Pop-up-Store. Er erhielt bei einer kleinen Eröffnungsfeier durch die Ortsgeistlichen Heribert Englhard und Hans-Peter Pauckstadt-Künkler den Segen.

Bürgermeister Martin Schregelmann freute sich, dass es nun wieder einen Treffpunkt im Dorf gibt und hoffte, das Friedl mit dem Experiment Metzgerei Erfolg hat.

In einem „Pop-up-Store“ ist das Angebot immer nur zeitlich begrenzt erhältlich, sogar das Geschäft selbst wird nur zeitweise betrieben. „Zurzeit gibt es Schmankerln der Künstlergruppe „Kunstsinnigerweise", zu der die gebürtige Etzenrichterin Marion Demleitner zählt. Geöffnet ist Freitag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 17 Uhr bis zum 21. Dezember. Für die Zukunft sind auch Vernissagen und Lesungen geplant.

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