Etzenricht
13.12.2019 - 13:48 Uhr

Mehr Geld für Gemeindearbeiter in Etzenricht

Mit Plätzchen und Pralinen sowie Blumen zum 60. Geburtstag von Renate Müller eröffnete Bürgermeister Martin Schregelmann die Weihnachtssitzung des Gemeinderats.

von fsb
Bürgermeister SMartin chregelmann gratuliert Gemeinderätin Renate Müller zum 60. Geburtstag. Bild: fsb
Bürgermeister SMartin chregelmann gratuliert Gemeinderätin Renate Müller zum 60. Geburtstag.

Zur Fortschreibung des Regionalplans Oberpfalz-Nord gab es keine Einwendungen. Demnach sollen die bestehenden Grund- und Mittelschulen in der Region nicht nur in jedem zentralen Ort, sondern auch bei geringer Auslastung weitergeführt und gestärkt werden.

Eine längere Diskussion betraf eine freiwillige Erhöhung des leistungsorientierten Lohns der tariflich Beschäftigten der Gemeinde auf vier Prozent der ständigen Bezugsentgelte. Übereinstimmend würdigten die Gemeinderäte die gute Arbeit der Gemeindebediensteten. Josef Weidensteiner (CSU) sah in der Maßnahme mit 2660 Euro eher eine Marginalie und eine der wenigen Möglichkeiten der Gemeinde, Einfluss auf die Entlohnung zu haben. Für Reinhard Kleber (CSU) wäre eine Erhöhung eine unglückliche Entscheidung, die den Bürgern angesichts steigender Wasser- und Abwassergebühren verkauft werden müsste.

Diesen Zusammenhang sahen seine Kollegen nicht. Mit 10:1 stimmten sie der Steigerung für den Zeitraum 1.Mai 2019 – 30. April 2020 zu.

Das Landkreissiedlungswerks erhielt grünes Licht zum Anbau von zwei Vorbaubalkonen mit Überdachung an das bestehende Zweifamilienhaus „Am Eichelbach 4“. Zudem wurde ein Haus mit Garage im Kiesweg 5 genehmigt. Für Bürgermeister Schregelmann gibt es heutzutage andere Bauvorstellungen als im über 25 Jahre alten Bebauungsplan festgelegt. Uli Danzer (UPW) regte deshalb an, diesen zu überarbeiten, da man froh über jeden Bauwilligen sei.

Anträge aus der Bürgerversammlung betrafen eine Geschwindigkeitsreduzierung in einem Teilbereich der Weidener Straße, wozu die Polizei in einer Verkehrsschau geladen wird. Die Entfernung eines künstlichen Verkehrshindernisses in der Sperlhammer Straße soll erst noch in den Bauausschuss.

Viele Fragen offen blieben beim Antrag des Elternbeirats des Kindergartens für ein „neuartiges Spielgerät“. Aus dem Schreiben waren weder Art noch Kosten oder Aufstellungsort ersichtlich. Bei einem Unterrichtsbesuch im Rathaus hatten sich Viertklässler gewünscht, neue Bäume zu pflanzen, auch weil im Bereich Edeka-Markt viele gefällt wurden. Hier verwies Schregelmann auf die Ausgleichsflächen. Um einen Fahrradständer auf die andere Seite zu verlegen, wird der Bürgermeister Vorgespräche führen. Zum Wunsch einer Blumenwiese könnten Beete im Schulgelände genutzt werden. Elke Waldeck (SPD) schlug ein Hochbeet vor.

In seinem Schlusswort dankte Schregelmann allen Gemeindebediensteten sowie dem Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit. Die Fraktionssprecher hoben das persönliche Miteinander und die mit Humor gepaarte Menschlichkeit im Gremium hervor.

 
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