Die Vorsitzende Astrid Spitzkopf war überrascht, aber höchst erfreut, dass der Saal des Albert-Weidner-Hauses vollbesetzt war. Damit ging der Plan, das Repertoire des gemischten Chores in einer etwas anderen, lockeren Atmosphäre zu präsentieren, auf.
Mit dem Gedicht des Gesangvereins 1906 Etzenricht versuchte Spitzkopf den Chor in humorvollen Reimen zu beschreiben und eventuell den einen oder anderen Gast, ob weiblich oder männlich, zu motivieren, künftig den Chor zu verstärken.
Mit einer Reihe von Liedern wie „Wach auf, meins Herzens Schöne“, „Wo die Oberpfalz sich dehnt“, „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Erlaube mir, feins Mädchen“ gab es bekanntes älteres Liedgut. Aber der Gesangverein kann auch modern, was die Sänger in einem Block von Stücken von Manfred Bühler mit „Nimm dir Zeit zu leben“, „Liebe ist unendlich“ und „Freude und Freunde“ zeigten.
Zwischen den Chorgesängen gab es zur Programmauflockerung zwei Solobeiträge von Annerose Köhler. Insgesamt war es ein lockerer Sonntagnachmittag mit vielen Gesprächen an den Kaffeetischen und Unterhaltung durch Musikbeiträge, zu denen auch drei Volkslieder gehörten, die alle Gäste mitsangen. Höhepunkt war das bekannte Stück „Mein kleiner grüner Kaktus“. Mit den „Irischen Segenswünschen“ beendete der Gesangverein unter Leitung von Larissa Burgardt den Nachmittag.
Eine Reihe, zwei davor, das ist ein gemischter Chor. Das sind nicht die Sängerknaben, weil sie auch noch Damen haben.
Ich nenne hier nicht alle Namen, die zum Gesang zusammenkamen, und jeder, dem Gesang gegeben, der soll den Kopf zum Himmel heben.
Singen kann man auch allein, doch schöner ist es im Verein. Denn wenn man einen Ton nicht kann, dann singt ihn halt der Nebenmann.
Ob Sopran, Alt, Tenor oder Bass, singen das macht allen Spaß. Und ist der Saal dann proppenvoll, singen alle besonders toll.
Ist dann die Zeit der großen Proben, soll man die Sänger auch mal loben. Ist hier oder da ein falscher Ton, keine Angst, Larissa find‘t ihn schon.
Und so manchmal bei Konzerten, oder Singen in öffentlichen Gärten, wie in der Kirche zu den Messen, hat man leicht den Text vergessen, um dann wieder mitzukommen, hört man Summen oder brummen.
Singst Du allein zu Haus im Bade, das ist doch einfach fad und schade. Komm vorbei und singt doch mit, singen hält die Stimme fit.
Dann hört man die Oktaven springen und lernt auch noch nach Noten singen. Na wie könnte das denn klingen, das wäre doch mal was um mitzusingen.
Der Chor er singt auch heute wieder, ein Repertoire der schönsten Lieder. Und wo er singt, da lasst euch nieder, von Freude, Friede, Glück die Lieder.
Wir wollen um es auf den Punkt zu bringen,
alle nur das Eine: singen.





















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