Etzenricht
24.04.2026 - 14:43 Uhr

Rudolf Teichmann 36 Jahre Etzenrichter Gemeinderat, eine Institution.

Etzenrichts Bürgermeister Martin Schregelmann (CSU) und Rudolf Teichmann (SPD) wurden 1990 erstmals in den Gemeinderat gewählt – für unterschiedliche Parteien. Jetzt scheidet Rudolf Teichmann aus dem Gremium aus. Nach 36 Jahren.

Verdiente Kommunalvertreter. Etzenrichts Bürgermeister Martin Schregelmann verabschiedet Rudolf Teichmann, Hans Beutner und Andreas Schiesl (von rechts) aus dem Gemeinderat. Bild: fz
Verdiente Kommunalvertreter. Etzenrichts Bürgermeister Martin Schregelmann verabschiedet Rudolf Teichmann, Hans Beutner und Andreas Schiesl (von rechts) aus dem Gemeinderat.

Es war am Ende der Etzenrichter Gemeinderatssitzung, als Bürgermeister Martin Schregelmann die Amtskette umlegte. Es stand ein festlicher Akt an. Die Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte. "Ich danke Euch, dass wir gemeinsam die Geschichte und Entwicklung von Etzenricht weiterschreiben konnten", so Schregelmann. Vier Gemeinderäte werden aus dem Gemeinderat ausscheiden. Dies sind Ulrich Danzer, der seit 2005 im Gremium ist. Zudem Andreas Schiesl, der die vergangenen sechs Jahre Gemeinderat war.

Dann kam der Bürgermeister zum "ehrenamtlichen Tafelsilber". Angefangen bei Hans Beutner, der seit 2002 dem Gemeinderat angehört und seit 2014 als Stellvertretender Bürgermeister maßgeblich an der Weiterentwicklung der Gemeinde beteiligt sei, so Schregelmann. Die Spitze dessen sei aber Rudolf Teichmann. "1990 sind wir als junge Burschen gemeinsam in den Gemeinderat eingezogen und heute sind wir noch dabei", stellte Bürgermeister Schregelmann fest. 36 Jahre Amtszeit, in denen für Teichmann stets die Interessen und das Wohl von Etzenricht und deren Bürger Priorität gehabt hätten.

Zuleitung wird erneuert

Bevor es aber zu der Ehrung kam, galt es noch einige Tagesordnungspunkte abzustimmen. Da war einmal ein größerer Wasserrohrbruch im Bereich "Radschin", bei dem man nicht nur die Reparatur, sondern auch eine Neuverlegung der Zuleitung für 33.651 Euro an die Firma Kummer-Haustechnik in Kohlberg vergab. "Wenn Trennwände kommen, dann scheint die Sanierung dem Ende nahe zu sein." Dies bezog Bürgermeister Schregelmann auf die Grundschule bei der Vergabe für 8873 Euro an die Firma Sana in Luhe-Wildenau.

Weiterer Punkt: Die Kommunale Wärmeplanung. Für die vom Freistaat vorgeschriebene Wärmeplanung ist man im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer dazu übergegangen, eine solche mit dem Bayernwerk aufzustellen. Ob das zum Tragen kommt, sei die andere Sache. Auf jeden Fall fasst der Gemeinderat den Beschluss dazu, wobei ein Wärmeschutzgebiet nicht ausgewiesen wird. Lange Rede kurzer Sinn für die Gebäudeeigentümer: Es bleibt wohl alles beim Alten.

Jahresrechnung für 2025

Bürgermeister Schregelmann legte dem Gemeinderat dann noch die Jahresrechnung für 2025 vor. Da gibt es Posten, die aufgrund der Abwicklung ins neue Jahr laufen und so den Allgemeinen Rücklagen zugeführt werden. Diese belaufen sich derzeit bei der Gemeinde Etzenricht auf 3,5 Millionen Euro. Das gemeindliche Einvernehmen wurde in der Sitzung zudem für einen Bauantrag Neubau Bungalow im Burgweg und der Bauvoranfrage mit Auflagen für ein Einfamilienhaus im Tulpenweg erteilt.

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