Glück- und Segenswünsche überbrachten Bürgermeister Hermann Ach und Pfarrer Josef Most. Bürgermeister Ach erinnerte daran, dass Kappl auch im Gemeinderat der früheren Gemeinde Etzgersrieth tätig war. In seine Amtszeit fielen so wichtigen Entscheidungen wie die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Etzgersrieth und die Gebietsreform 1971 mit Auflösung seiner Heimatgemeinde. Das erforderte ein hohes Maß an Verantwortung für die Heimat und war keine leichte Entscheidung für den Jubilar.
Eine Abordnung der Feuerwehr Etzgersrieth mit Vorsitzenden Rudolf Mitlmeier, Ehrenvorsitzenden Albert Reitinger und Schriftführer Matthias Balk übermittelte die besten Wünsche. Mitlmeier dankte Kappl für die 65-jährige Treue zur Wehr. Im Jahre 1953 trat der Jubilar in die Wehr ein. Er war aktiver Feuerwehrmann und viele Jahre der Schriftführer. Für die Pfarrgemeinde und Kirchenverwaltung überbrachten Pfarrer Josef Most und Kirchenpfleger Reinhard Leipold die besten Glückwünsche. Sie dankten Kappl für seine langjährige Arbeit in den kirchlichen Gremien.
Der Jubilar kam am 1. November 1933 in Etzgersrieth zur Welt und wuchs mit seinem Bruder und seiner Schwester auf. Nach dem Besuch der Volksschule Etzgersrieth arbeitete er in der Landwirtschaft auf dem elterlichen Hof mit, den er später übernahm. Er besuchte die Landwirtschaftsschule in Vohenstrauß. Am 2. Juni 1962 heiratete er Maria Höger aus Etzgersrieth. Die Töchter Annelies, Roswitha und Marie komplettierten die Familie. Die beengte Lage seines landwirtschaftlichen Anwesens im Dorf zwang ihn, 1971 mit seinem Betrieb an den westlichen Ortsrand auszusiedeln. Aber trotz seiner geringen Freizeit stellte er sich in der Vergangenheit immer wieder gerne in den Dienst der Dorfgemeinschaft. Im hohen Alter ist dem Jubilar die Holz- und Waldarbeit, die er früher immer gerne verrichtete, nicht mehr so möglich. Freude und Stolz aber sind seine vier Enkel.



















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