Pfarrer Udo Klösel und die Kirchengemeine haben beim Requiem in der Kirche St. Georg in Etzgersrieth Abschied von Wilhelm Zwack genommen. Das Licht der Welt erblickte er am 28. Dezember 1929 in Burkhardsrieth als ältester von vier Söhnen der Landwirtseheleute Johann und Katharina Zwack. Als Ältester musste er früh in der Landwirtschaft mit anpacken, umso mehr, da der Vater verwundet aus dem Krieg wieder nach Hause kam.
1959 heiratete Wilhelm Zwack Anna Bauer aus Etzgersrieth. Die vier Kinder Georg, Margareta, Johanna und Wilhelm wurden ihrer Ehe geschenkt. Inzwischen sind zur Familie fünf Enkel und ein Urenkel hinzugekommen. Neben seiner Arbeit im Straßenbau bewirtschaftete er zusammen mit seiner Ehefrau die kleine Landwirtschaft, in die er in Etzgersrieth eingeheiratet hatte.
Der Verstorbene war lange Zeit beim Roten Kreuz aktiv. Als die Arbeit zu schwer wurde, gab das Paar die Landwirtschaft auf. 2015 verstarb die Ehefrau. Gehörte früher der Besuch der Kirche am Sonntag mit dazu, beschränkten sich seine Aktivitäten zuletzt auf kleine Spaziergänge. Seit einem halben Jahr lebte er im Pflegeheim in Pleystein, wo er am 25. September mit 92 Jahren verstarb.
Musikalisch wurde die Trauerfeier von Ludwig Putzer an der Orgel und Sängerin Wilma Wallner umrahmt. Das letzte Geleit gaben ihm die Feuerwehr, der Schützenverein und der Kriegerverein Etzgersrieth. Zweiter Vorsitzender der Feuerwehr, Fritz Steinhilber, würdigte Willi Zwack, der 1947 mit 17 Jahren der Burkhardsriether Wehr beigetreten ist. Nach seiner Einheirat wurde er Mitglied bei der Feuerwehr Etzgersrieth und war so seit über 75 Jahren Mitglied.
Auch der Schützenverein St. Georg trauert um sein beliebtes Mitglied, das 57 Jahre die Treue hielt. 23 Jahre war Wilhelm Zwack im Vereinsausschuss engagiert, 2010 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.












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