„Wir sagen euch an, den lieben Advent“ wurde gemeinsam in das Lied eingestimmt, begleitet von dem Duo Andreas Hofmeister und Eduard Ach auf ihren Steirischen, die die besinnliche Stunde mit gestalteten. Pfarrer Josef Most begrüßte und wies auf das Thema „Der Esel an der Krippe“ hin.
Die Landjugend hatte die Gestaltung übernommen. Steine wurden an die Besucher verteilt. Der Esel ist ein Lasttier. Er kann riesige Lasten trage. Selbst auf schwierigen und kargen Wegen bleibt der Esel ein treuer Begleiter des Menschen und trägt geduldig die Lasten. Auch wir haben oft schwer zu tragen an Sorgen und Problemen, Krankheit und Misserfolg. Und manchmal trag wir auch schwer aneinander, war zu hören. Das Fenster mit dem Thema wurde aufgedeckt und erklärt. Esel sind sehr genügsam und klug, wurde vorgetragen.
Als die ältesten Haustiere im alten Orient sind sie dem Menschen schon seit jeher wichtige Helfer. Nach dem Musikstück hörten die Besucher die Geschichte „Der verwunderte Esel“ sowie das Bibelwort „Einer trage des anderen Last“. Der Theologiestudent Michael Steinhilber trug die Geschichte des Sehers Bileam und seinem Esel aus dem Nahum vor. Danach sollte Bileam über das Volk Israel einen Fluch aussprechen, aber ein Engel Gottes versperrte den Weg mit einem Schwert. Bileam schlug auf den Esel ein, aber der begann zu sprechen: Warum schlägst du mich, war ich dir jemals ungehorsam? Da wurden Bileam die Augen geöffnet und er musste statt dem Fluch Segensworte über Israel sprechen: Ich erblicke ihn, ein Stern geht in Jakob auf.
Die Fürbitten wurden abwechselnd vorgetragen. Dazwischen wurden Lieder gesungen und gebetet. Pfarrer Most dankte zum Schluss den Besuchern, der Familie Steinhilber auf der Uchamühle und der Landjugend für die Vorbereitung. Fritz Steinhilber lud zu Glühwein, Kinderpunsch, Stollen und Plätzchen ein und dankte auch für die Gebäckspende vom Dorf und der KLJB.
















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