29.01.2020 - 11:09 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Fahrbericht Mazda 2 - Chromspangen und Wabengrill

Diesen Artikel lesen Sie mit
Was ist OnetzPlus?

"Nimm 2", ruft der Mazda-Händler am Wochenende, wenn er den aufgefrischten Kleinwagen ins Schaufenster schiebt. Bei 14 190 Euro startet die Preisliste. Wie fährt der Neue?

Der neue Mazda 2 startet Ende Januar 2020 mit zwei Vierzylinder-Benzinmotoren mit 75 bzw. 90 PS.
von Michael Ascherl Kontakt Profil

Neudeutsch würde man wohl am ehesten sagen, er fährt "smooth". Auch im B-Segment zelebriert Mazda die - spürbare - Einheit von Mensch und Maschine, jene Philosophie des Jinbai Ittai, die Harmonie von Reiter und Pferd. Mazda erreicht sie durch neue Sitze, die das Becken leicht anheben und die Wirbelsäule entlasten; durch reduzierte Instrumentierung mit analog gestyltem großen Drehzahlmesser in der Mitte und nochmals verbessertem Fahrwerk.

Im Jubiläumsjahr - Mazda wird in diesen Tagen 100 Jahre alt - zeigt sich der Mazda 2 mit einem neuen Kühlergrill im Wabenmuster, Chromschwingen um die jetzt serienmäßigen LED-Frontscheinwerfer, neuen Felgen und einer veränderten Leuchtengrafik am Heck. Es gibt jetzt ein beheizbares Lenkrad; Apple-Carplay und Android Auto verstehen sich mit dem Mazda-Connect-System.

Mildhybrid schiebt mit an

Per Startknopf, der rechts vom Lenkrad sitzt, wacht der Vierzylinder-Benziner mit 90 PS auf. Es gibt zwar auch einen 75-PS-Basisbenziner, der nach Einschätzung der Mazda-Leute aber nur eine Nebenrolle spielen wird. Der 115-PS-Motor und der Diesel fielen dem Rotstift zum Opfer. Ausfahrt mit dem Volumenmodell also, das als Handschalter einen Mildhybrid spendiert bekommt. Ein riemengetriebener 22,5-Volt-Starter/Generator und ein Kondensator als Stromspeicher sorgen für schnelleren und leiseren Motorstart, bessere Fahrbarkeit und geringeren Verbrauch. Beide Motoren schaffen bereits Euro 6d. Den CO2-Wert gibt Mazda für den Basismotor mit 94 Gramm pro Kilometer an. Mission EU-Vorgaben erfüllt.

Der 2er läuft extrem leise und vermittelt auf Anhieb das Gefühl, als kenne man ihn schon ewig. Die Härte des Vorgängers haben sie dem Fronttriebler ein wenig ausgetrieben, nicht aber die Sportlichkeit und eine gewisse Kurvengier. Das mag auch an der G-Vectoring Control Plus liegen, die mit kaum wahrnehmbaren gezielten Bremseingriffen den Wagen quasi durch die Kurven zieht.

Sondermodell Kizoku

Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line heißen die vier Ausstattungslinien. Schon die Basis bringt zwar elektrische Fensterheber und Radio mit, ist aber nur für den kleinen Motor erhältlich. Ein 90-PS-Center-Line kostet dann schon 16 890 Euro. Er wartet u.a. mit Klimaanlage, Freisprecheinrichtung per Bluetooth, Tempomat, Lederlenkrad und einer geteilt klappbaren Rücksitzbank auf. Zum Start legt Mazda das Sondermodell Kizoku auf. Es basiert auf der Center Line und bietet ab 19 090 Euro einen Preisvorteil von 1200 Euro.

Video

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.