Fahrenberg bei Waldthurn
02.07.2018 - 11:24 Uhr

Magnificat - Marias Lobgesang und absolutes Vertrauen zu Gott

Beim Patrozinium Mariä Heimsuchung kommen viele Pilger zum Fahrenberg

Stadtpfarrer Andreas Uschold aus Weiden war der Hauptzelebrant beim Patrozinium der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung. fvo
Stadtpfarrer Andreas Uschold aus Weiden war der Hauptzelebrant beim Patrozinium der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

(fvo) Viele Pilgergruppen und Gläubige besuchten die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg am Patrozinium Mariä Heimsuchung. "Lassen wir uns am Beispiel der beiden Frauen, der etwas betagten Elisabeth und der jungen Gottesmutter Maria ermutigen, die wechselnden Lebenslagen anzuerkennen", forderte der Hauptzelebrant beim Festgottesdienst, Stadtpfarrer Andreas Uschold aus Weiden.

Der Evangelist Lukas berichtet, wie Maria wenige Tage nach der Verheißung der Geburt des Gottessohnes durch den Engel Gabriel ihre Verwandte Elisabeth besucht. Bei der Begrüßung wird Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und preist Maria und ihr Kind. Darauf stimmt Maria einen Lobgesang an, der nach dem Anfangswort der lateinischen Fassung "Magnificat" heißt: "Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter." An diesen beiden Frauen sei laut Uschold ihr unbändiges Vertrauen in die Zusagen Gottes zu bewundern. Gerade Maria jubelt über Gott und bleibe dabei frei von Stolz, meinte der Prediger weiter. Das zweite Fahrenbergfest endete mit dem Lied "Milde Königin".

Auch in diesem Jahr hatten sich dreißig Spielberger Pilger mit geschmücktem Kreuz unter den Glockenklängen der Dorfkapelle St. Wendelin auf den knapp zehn Kilometer langen Weg zur Mutter Gottes auf den Fahrenberg gemacht. Dabei war zum 27. Mal ein kleines Text- und Pilgerbüchlein mit dem Gnadenbild der Wallfahrtskirche Fahrenberg und dem Titel "Spielberger Fußwallfahrt zum Fahrenberg". Allsonntaglich treffen sich beim Waldthurner Maibaum - beim Kickn - Wallfahrer und pilgern zum Gottesdienst auf ihren Fahrenberg. Zehn Männer dieser "zusammengewürfelten Wallfahrer" waren auch an diesem Tag zum zweiten Fahrenbergfest gekommen.

 
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