09.11.2018 - 17:59 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Bodenständig, mutig und modern

Auch Software-Experten kommen nicht ohne Hardware aus. Am Freitag sind es glänzende Spaten, die den Beginn einer neuen IGZ-Ära symbolisieren. Zwei Ehrengäste hoffen besonders, dass der Neubau bis zum März 2020 fertig ist.

Zum Spaten greifen (von links) Projektleiter Günter Siegl, IGZ-Bauleiter Christian Kopf, Landrat Wolfgang Lippert, die IGZ-Geschäftsführer Wolfgang Gropengießer und Johann Zrenner, Bürgermeister Herbert Bauer, Kassecker-Geschäftsführer Bernd Fürbringer und Hochbauleiter Dirk Bochmann.
von Michaela Kraus Kontakt Profil

"Das ist mit Abstand die größte Einzelinvestition in der IGZ-Firmengeschichte", freut sich Geschäftsführer Johann Zrenner beim offiziellen Spatenstich. Dabei herrscht auf dem Gelände schon seit Wochen Hochbetrieb. Die Vorarbeiten für den Hochbau - inklusive Bohrungen für die geothermische Versorgung - sind schon weit fortgeschritten, als Landrat Wolfgang Lippert zur Feier des Tages die endgültige Baugenehmigung überreicht.

Mit der neuen Hauptverwaltung verdopple sich die Bürofläche am Standort Falkenberg um 7000 Quadratmeter, verdeutlicht Zrenner. Man schaffe Platz für weitere 250 hochqualifizierte Arbeitsplätze. Diese Entwicklung sei nur dank einer super engagierten Mannschaft möglich.

Grund der mittlerweile sechsten Erweiterung in der jungen Firmengeschichte sei der stark wachsende Bedarf für IT-Dienstleistungen zur Digitalisierung von Logistik und Produktion. "Sie glauben gar nicht, wie sehr da noch mit Papier gearbeitet wird", sagt der Geschäftsführer. Dabei bedeute Digitalisierung den Abschied von Zetteln und Excel-Tabellen. Diese Entwicklung sei bei immer kürzeren Lieferzeiten und immer mehr Spezialanfertigungen absolut notwendig.

Aktuell habe die IGZ in den Werken Falkenberg und Erbendorf 350 Mitarbeiter, mit denen das Unternehmen 2017 rund 45 Millionen Euro Jahresumsatz erzielte. Zrenner erwähnt anstehende Großprojekte mit namhaften Firmen wie Gerolsteiner, Hilti, Hipp, Miele und Laverana.

"Architektur ist kein Selbstzweck", spricht der Geschäftsführer den Siegerentwurf der Berliner Architekten J. Mayer H. und Partner an. Die Software-Ingenieure legten Wert auf Oberpfälzer Bodenständigkeit, weshalb man auch die Fachwerk-Struktur aufgenommen habe. Der Zeitplan sei sportlich. Ein halbes Jahr nach dem Wettbewerb habe man mit dem Aushub für die Bodenplatte begonnen, der Rohbau solle bis Juni 2019 fertig sein. "Wir freuen uns auf den Einzug in eine tolle neue Hauptverwaltung im März 2020", sagt Zrenner.

Dem schließt sich der Landrat an. "Später bin ich nämlich nicht mehr im Amt." Wolfgang Lippert bekundet großen Respekt vor den Leistungen der IGZ: "Ich bin stolz darauf, dass in Weltfirmen Digitalisierungsprozesse von Falkenberg aus gesteuert werden." Der Neubau strahle Tradition durch bodenständige Materialien aus, aber auch Mut zur Moderne und Selbstbewusstsein.

"Es ist ein Traum, dass wir hier so tolle Arbeitsplätze bieten können", schwärmt Bürgermeister Herbert Bauer und dankt für die gewaltige Investition. Er betrachte als Nachbar täglich den Baufortschritt und hoffe wie der Landrat auf eine planmäßige Fertigstellung, spielt auch Bauer auf das Ende seiner Amtszeit an.

Bernd Fürbringer, Geschäftsführer der Firma Kassecker, dankt für die wiederholte Zusammenarbeit mit der IGZ: "Ich hoffe auf einen günstigen Winter, damit wir pünktlich fertig sind." Nach dem symbolischen Spatenstich und einem kurzen Umtrunk gehen die Arbeiten auf der Baustelle gleich weiter.

Das freut die Bauherren Johann Zrenner und Wolfgang Gropengießer (von rechts): Landrat Wolfgang Lippert hat die endgültige Baugenehmigung mitgebracht. Jetzt kann das neue IGZ-Gebäude auch in die Höhe wachsen.

Die Baugrube ist bereit für den viergeschossigen Bau, der mit 120 Metern Länge und 60 Metern Breite neue Dimensionen im Industriegebiet am Ortsrand erreicht.

Die Baugrube ist bereit für den viergeschossigen Bau, der mit 120 Metern Länge und 60 Metern Breite neue Dimensionen im Industriegebiet am Ortsrand erreicht.

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