15.05.2019 - 10:36 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Mit Bus zur Priesterweihe

Die Falkenberger bereiten sich auf „ihre“ Primiz vor. Über ein halbes Jahrhundert mussten sie auf ein solch herausragendes Fest warten. Am Namenstag ihres Kirchenpatrons St. Pankratius gibt es aktuelle Informationen.

Die Bürgerversammlung in Sachen Primiz leitete Martina Mark (links), bei der auch die Fäden zusammenlaufen.
von Werner RoblProfil

Vor der besonderen Bürgerversammlung, zu der die Falkenberger eingeladen waren, feierte man eine dem heiligen Pankratius gewidmete Vesper. In der gleichnamigen Pfarrkirche erklärte Pfarrer Maximilian Roeb, dass Pankratius einer der "Eisheiligen“ sei. Eine – derzeit sehr treffende – Wetterregel besagt, dass Pankratius, Servatius, Bonifatius oft Kälte bringen. Weil es zum Anlass gut passt, folgt man in Falkenberg aber einer anderen Bauernweisheit: „Ist‘s an Sankt Pankraz schön, wird guten Wein man seh'n." Eigens für die Primiz, die der Falkenberger Neupriester Jaime-Pasqual Hannig am 7. Juli in seiner Heimatgemeinde feiert, hat der Festausschuss einen Primiz-Rotwein kreieren lassen, der beim Bürgertreff vorgestellt und probiert wurde.

„Die Priesterweihe findet am 29. Juni im Münchner Liebfrauendom statt“, informierte Sprecherin Martina Mark im Pfarrheim. Bei ihr laufen derzeit die Fäden zusammen. Damit die Falkenberger dabei sein können, wird ein Reisebus gechartert, der um 5 Uhr am Marktplatz losfährt. Die Fahrtkosten betragen 15 Euro pro Teilnehmer. Anmeldungen nimmt Carolin Lindner bis 30. Mai unter der Telefonnummer 0175/5976455 oder per E-Mail (caro.lindner[at]t-online[dot]de) entgegen.

Am 30. Juni wird der Primiziant in seiner Heimatgemeinde empfangen. Dem Festzug um 16.45 Uhr folgt eine Andacht in der Pfarrkirche. Am Montag, 1. Juli, schließt sich ein Triduum an. Für die 19-Uhr-Gottesdienste konnten für die drei Tage Pfarrer Reinhard Forster, Ruhestandsgeistlicher Siegfried Wölfel und Pfarrer Maximilian Roeb als Prediger gewonnen werden. Angeboten wird – jeweils ab 18 Uhr – auch die Gelegenheit zur Beichte. Die Primiz findet am 7. Juli statt. Ab 9.30 Uhr bewegt sich ein Festzug (Aufstellung in der Wiesauer Straße) zum „Hannig-Haus“ unweit der St.-Pankratius-Kirche. Von dort geht es dann weiter zur „Fleischbank“ mit Ziel Pfarrkirche, wo um 10 Uhr der vom Kolpingchor musikalisch gestaltete Primiz-Gottesdienst stattfinden wird.

„Beim anschließenden Pfarrfest – erwartet werden auch rund 130 auswärtige Gäste - ist jeder willkommen“, richtete Martina Mark den ausdrücklichen Wunsch des künftigen Neupriesters aus, dem es ein Anliegen sei, inmitten „seiner“ Falkenberger zu feiern. „Der Ort soll geschmückt und beflaggt werden“, bat Mark auch um rege Beteiligung an der Ortsgestaltung, bei der Birken, ein großer Blumenteppich und – so wurde versprochen – sieben kleine Blüten-Teppiche nicht fehlen dürfen, die die Sakramente symbolisieren.

Damit das Pfarrfest, vor allem die Ausgabe des Mittagessens reibungslos klappt, werden viele Helfer benötigt. Angeboten werden Rahmbraten und Schnitzel mit Beilagen zu je acht Euro. Als vegetarisches Gericht steht für fünf Euro ein Nudel-Gemüseauflauf auf der Speisekarte. Um besser planen zu können, werden Essensbons, die nach den Sonntagsgottesdiensten im Pfarrheim erhältlich sind, ab sofort angeboten.

„Wunsch unseres Primizianten ist es, dass es ein Fest des Glaubens für die ganze Gemeinde wird“, hob Martina Mark gegen Ende der Veranstaltung hervor. „Aus diesem Grund sind wir alle zur Mitfeier dieser festlichen Ehrentage eingeladen“, fügte die Falkenbergerin – auch mit Blick auf die Nachprimiz am 21. Juli in Hannigs Rosenheimer Praktikumspfarrei - hinzu.

Den ersten Probeschluck vom Festwein für die Primiz kredenzte Tanja Meister Pfarrer Maximilian Roeb.
Den Festwein – angeboten von Tanja Meister - probierte als Erster Pfarrer Maximilian Roeb.
Ein Gläschen vom Roten ließen sich auch die Vertreterinnen des Frauenbundes schmecken, den ihnen Tanja Meister servierte.
Für den Festwein zur Primiz wurde ein besonderes Etikett gestaltet.
Auf den Festtag freut sich auch der Großvater des Neupriesters, Ehrenbürger Josef Hannig (Zweiter von rechts).
Zu Ehren des „Eisheiligen“ Sankt Pankratius feierte Pfarrer Maximilian Roeb, zusammen mit den Gläubigen, eine Vesper in der dem Heiligen geweihten Pfarrkirche.
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