17.01.2021 - 15:43 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Falkenberg trauert um Günther Griesch

Seinen 71. Geburtstag, am 2. Februar, durfte Günther Griesch nicht mehr erleben. Der Falkenberger verstarb am Donnerstag. Um ihn trauern besonders seine Frau Barbara, seine beiden Kinder, Enkel, Geschwister und viele Weggefährten.

Günther Griesch galt als ein DJK-Urgestein. Der Falkenberger verstarb am 14. Januar.
von Werner RoblProfil

Die Nachricht von Grieschs plötzlichem und unerwarteten Tod machte in Falkenberg schnell die Runde. „Wir können es noch nicht fassen. Was sein Verlust für uns bedeutet, läßt sich nicht mit Worten ausdrücken“, kommentierte die DJK Falkenberg die schockierende Meldung, die sich unter den Mitgliedern wie ein Lauffeuer verbreitete. Nach Angaben aus Vereinskreisen war der DJK-Weggefährte Griesch auch Mitglied des Vorstandsgremiums, zudem fungierte er auch als Betreuer der 1. Fußballmannschaft. Griesch war darüber hinaus auch Platzwart und Hausmeister. "Günther" – so die DJK – "hat für den Verein seine gesamte Freizeit geopfert."

Günther Griesch wurde am 2. 2. 1950 geboren. Der DJK trat er am 8. Mai 1960 bei. Bereits als Jugendlicher war er ein aktives Mitglied der DJK-Fußballelf der 1. und 2. Mannschaft, für die er rund 300-mal auf dem Rasen stand. In seiner fußballerischen Laufbahn erzielte er mehr als 100 Tore. Bekannt wurde Griesch ab 1988 auch als Betreuer der Fußballer. Als Linienrichter und Medizinmann begleitete er Höhen und Tiefen. 1988 wurde er in die Vorstandschaft berufen. Bis zu seinem Tod am 14. Januar war er (gemäß einer DJK-Verlautbarung) als „sehr aktiver“ Beisitzer geschätzt. Darüber hinaus hielt er das gesamte Vereinsgelände samt Sportheim, Fußball- und Tennisplätze in Schuss. „Man brauchte sich um nichts kümmern. Auf Günther war immer Verlass“, heißt es in der Mitteilung der DJK.

Als Anerkennung für seine Verdienste wurden ihm sämtliche Auszeichnungen verliehen. Dazu gehörten – neben vielen anderen – auch die DJK-, BFV- und BLSV-Ehrennadeln in Gold. 2015 würdigte man seine Arbeit mit dem DFB-Ehrenamtspreis. Drei Jahre später erhielt er auch die DFB-Sonderehrung. Bei der Verleihung, im Rahmen eines Festaktes, wurden auch andere herausragende Vereinsfunktionäre des Fußballkreises ausgezeichnet.

Die DJK trage Günthers Handschrift, heißt es in der am Sonntag herausgegebenen DJK-Pressemitteilung. Der Verein schreibt: „Die Lücke, die Günther Griesch hinterlässt, werden wir nur schwer schließen können.“ Für den Verein sei – so in der Verlautbarung wörtlich – „für immer ein Herzstück weggebrochen.“ Der Verlust des lieben Freundes und Kameraden, der mit dem Verein und seinen Mitgliedern durch dick und dünn ging, schmerze sehr. „Günter Griesch wird uns unheimlich fehlen.“ Nicht nur die DJK, Grieschs Familie und Verwandte trauern um den Verstorbenen. Tiefe Trauer herrscht in der Marktgemeinde Falkenberg auch bei vielen Freunden, zudem auch beim Oberpfälzer Waldverein, Soldatenbund, Freiwillige Feuerwehr und Kolpingsfamilie, deren Mitglied er ebenfalls war.

Der Trauergottesdienst findet am 19. Januar um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Pankratius statt, die anschließende Beisetzung ist dem engsten Familienkreis vorbehalten.

 

 

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