14.04.2019 - 14:17 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Falkenberger CSU zieht Bilanz

Die CSU-Geschicke im Ortsverband lenkt weiterhin Matthias Grundler, der erwartungsgemäß bei den Neuwahlen in seinem Amt bestätigt wurde und auch künftig von Alexandra Hasenfürter, Herbert Bauer und Hubert Schedl Unterstützung erhält.

Matthias Grundler (vorne in der Mitte) bleibt Ortsvorsitzender der Falkenberger CSU. Ergänzt wird das Vorstandsgremium von erfahrenen Mitgliedern. Zur Wahl gratulierte der Mitterteicher Bürgermeister und stellvertretende Landrat Roland Grillmeier (rechts).
von Werner RoblProfil
Hans Meister, Engelbert Weis, Hedwig Bauer und Wilhelm Staufer (mit Urkunden von links) wurden für ihre langjährige Treue zur CSU ausgezeichnet. Vorsitzender Matthias Grundler (links) und Roland Grillmeier (rechts) gratulierten.

Alles wie gehabt, lautete auch das Fazit bei der Nominierung Karl Schreiers, der sich erneut bereit erklärte, das Schriftführeramt zu übernehmen. Seine Zustimmung ließ auch Schatzmeister Andreas Höcht ausrichten, der aus beruflichen Gründen aber der Sitzung fernbleiben musste. Den Kassenbericht – in kurz gefasster Form - erledigte daher der Ortsvorsitzende. Matthias Grundler und die Kassenrevisoren erklärten übereinstimmend: „Der Kassier hat eine saubere Arbeit geleistet.“ Mit einem stillen Gedenken gedachte man dem Gumpener Landwirt Josef Weidner, von dem man sich im September vorigen Jahres für immer verabschieden musste.

Man sei an den „Vorabenden“ der Europa- und Kommunalwahl angelangt, hob Grundler an. Im Gasthof „Zum Goldenen Stern“ ergänzte er, dass das zurückliegende Jahr geprägt war von den Landtags- und Bezirkstagswahlen. Grundler bekannte aber, dass man aus dem bayernweiten Ergebnis die richtigen Schlüsse ziehen sollte. Deutlich positiver drückte er sich aber mit Blick auf die Kreuzchen in seiner Gemeinde aus. „Die Falkenberger haben bewiesen, dass man zur Demokratie steht und zur Wahl geht, um dort die Kreuzchen an die richtige Position zu setzen“, freute sich Grundler über das „ordentliche Ergebnis“ und das deutliche Ja seiner Mitbürger zur CSU und Bezirksrat Toni Dutz. Mit Herbert Bauer und Nachrücker Matthias Grundler (für Benjamin Zeitler von der Zukunftsliste) sei der Ort auch im Kreistag gut vertreten, merkte der Ortsvorsitzende an anderer Stelle an und betonte: „Es kann nichts schaden, wenn ein weiterer Falkenberger dort mitmischt.“

Die Falkenberger Orts CSU mit ihren 58 Mitgliedern ist nicht nur auf Kreis- und kommunaler Ebene aktiv. „Wenn alle zusammen langen, wird daraus eine schöne Sache“, kommentierte Grundler das Weinfest im Burghof. „Schön war auch der Besuch beim Gäubodenfest, interessant die Firmenbesichtung des Liebensteiner Kartonagenwerks und der Rundgang in Betzenmühle“, erklärte CSU-Sprecher Grundler. Als einen „Termin zum Krafttanken“ bezeichnete er die Rede Markus Söders beim Kemnather Wiesenfest, als ein „Highlight“ den Auftritt des Ministerpräsidenten danach in Weiden. Mit dem Ohr ganz nah an den Gemeindebürgern war man z. B. auch beim Ortstreff mit MdL Tobias Reiß in Gumpen. Zum Stichwort Volksbegehren äußerte sich der Sprecher: „Das ist ein Thema, das uns noch lange begleiten wird.“. Ja zur Oberpfalz, sagten die Falkenberger Christsozialen beim Wahlkampfendspurt mit Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker von der CSU im Tirschenreuther Kettelerhaus. Erörtert wurden auch die Fragen im Bereich Jagd und Forst (im Vorjahr im Gasthof „Zum Roten Ochsen“). Position zeige man auch weiterhin beim Ausbau der Stromtrassen, versprach der Ortsvorsitzende. Zudem ließ er erkennen: „Die Beitragsanpassung ist bei den Mitgliedern angekommen.“

Info:

Junge Union Falkenberg

Einen Einblick in die Arbeit der 80 Mitglieder zählenden Jungen Union Falkenbergs gewährte der neue Mann an der Ortsspitze Lukas Grüner. Neben den politischen Interessen sei man vor allem aber auch bestrebt, die örtlichen Veranstaltungen mit zu gestalten. Grüner bekannte zu seinem Heimatort und erinnerte an das Ferienprogramm und die Beteiligung am Bürgerfest in der Ortsmitte. „Gut beschäftigt“ war man auch beim Preisschafkopf und bei der Christbaum-Abholaktion. Zusammen mit der DJK gestaltete man auch am Weihnachtsmarkt aktiv mit. Unbestrittener Höhepunkt ist aber der Jahresausklang beim Kramer. „Fokussieren wir uns auf die Europawahl. In welcher Form wir uns dabei einbringen werden, wird die kommende Vorstandssitzung zeigen“, schloss der Sprecher.

Info:

Grußworte Roland Grillmeiers

„Falkenberg und Mitterteich haben vieles gemeinsam“, erinnerte Roland Grillmeier an die Zoigltraditionen beider Orte und an das ähnliche Gemeinde- bzw. Stadt-Wappen. Die IGZ-Baustelle am Ortsrand bezeichnete er als „einen Traum“. Mit Blick auf die stabile Kommunalpolitik bekannte der Gast: „Falkenberg wird ein CSU-Ort bleiben.“ Ortsvorsitzender Matthias Grundler habe zudem bewiesen, dass er sein Handwerk versteht.

Hintergrund:

Wahlen

Das Vorsitzendenamt behielt Matthias Grundler. Als dessen Stellvertreter wurden berufen: Alexandra Hasenfürter, Herbert Bauer und Hubert Schedl. Schriftführer wurde Karl Schreier. Die Finanzen verwaltet Andreas Höcht. Bestimmt wurden auch die Beisitzer: Peter Träger, Josef Bauer, Bernhard Schuller, Roland Lindner, Josef Lienerth, Hans Enslein, Sebastian Vogl und Robert Haubner. Die Kasse prüfen Gerhard Braun und Hans Meister.

Delegierte zur Kreisversammlung wurden: Herbert Bauer, Matthias Grundler, Hubert Schedl und Alexandra Hasenfürter. Als deren Vertreter wurden bestimmt: Peter Träger, Karl Schreier, Bernhard Schuller und Roland Lindner.

Info:

Ehrungen langjähriger CSU Mitglieder

Für 20 Jahre Mitgliedschaft bei der CSU Falkenberg wurde Hedwig Bauer ausgezeichnet. Seit 30 Jahren sind Hans Meister und Alfred Franz dabei. Für 55 Jahre Treue wurden Wilhelm Staufer, Konrad Fahrnbauer und Engelbert Weis mit Urkunden ausgezeichnet.

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