Falkenberg
20.03.2026 - 15:16 Uhr

Falkenberger Marktrat gibt grünes Licht für den Solarpark "Bodenreuth"

Der Solarpark "Bodenreuth" im Süden der Marktgemeinde Falkenberg kann gebaut werden. Darauf einigte sich der Marktrat in seiner Sitzung am Donnerstag. Thema war auch die Ganztagsbetreuung für die angemeldeten Kinder in der Gemeinde.

Kernthema der öffentlichen März-Sitzung des Marktrates von Falkenberg war, wie sich Bürgermeister Matthias Grundler ausdrückte, „die nächste Runde“ des Solarparks nahe Bodenreuth südlich von Falkenberg. Zu befassen hatten sich die Räte mit Bauleitplanung, Bebauungsplan und Satzungsbeschluss. Vom 22. Dezember 2025 bis 30. Januar 2026 fand die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange statt. Stellung beziehen konnte auch die Öffentlichkeit, dies sich, wie in der Marktratssitzung am Donnerstag bekannt wurde, dazu aber nicht geäußert hat.

Zur öffentlichen Marktratssitzung eingeladen war der Vertreter aus der Abteilung kommunale Entwicklungsplanung der IVS Ingenieurbüro GmbH in Kronach, Robert Kern. Dessen Aufgabe war die Vorstellung der eingegangenen Stellungnahmen und die Beantwortung vielleicht noch offener Fragen aus dem Kreis der Gemeinderäte.

Feuerwehr will Einweisung

In der Sitzung stellte sich heraus, dass die Bayernwerk AG an die Ausgleichsflächen erinnert habe. Berücksichtigen werde man die Anmerkung des Landratsamtes in Tirschenreuth. Bereits beantwortet hat man, laut Robert Kern, die Fragen der Unteren Naturschutzbehörde. Kern informierte auch über die Forderung des Kreisbrandrates, dass die Feuerwehrleute an der Anlage eingewiesen werden. Ein „Konflikt“ sei, so das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die geringe Distanz der Solaranlage zum Waldgebiet. „Wir werden den nahen Bach und die Verrohrung freihalten“, versprach Kern an anderer Stelle bei der Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes. „Ohne Zweifel“, darüber war sich Kern im Klaren, „wird von Seiten des Landratsamtes eine bodenkundliche Begleitung angeordnet.“

Der Marktrat einigte sich geschlossen auf den vom Ingenieurbüro IVS in Kronach gefertigten Bebauungsplan sowie auf die eingebundene Satzung. Und wie geht es beim Projekt nahe Bodenreuth weiter? „Jetzt muss das Landratsamt entscheiden und das Vorhaben genehmigen“, informierte Robert Kern. Nach Bekanntgabe im Amtsblatt dürfe gebaut werden, fuhr er fort. Wann dies der Fall sei, könne zurzeit niemand sagen, machte Kern deutlich.

Hohe Wahlbeteiligung

„Dankeschön an alle Wahlhelfer“, blickte Bürgermeister Matthias Grundler auf die Kommunalwahl am 8. März und auf das Ehrenamt in den Wahllokalen zurück. Der Markt Falkenberg gehöre zu den Kommunen mit der höchsten Wahlbeteiligung (82,1 Prozent). "Das freut mich außerordentlich“, ergänzte der Bürgermeister mit Blick auf das große Interesse der Wahlberechtigten aus dem Markt Falkenberg und dessen Gemeindeteilen.

„Das Thema Ganztagsbetreuung setzt viele in Bewegung“, wusste Bürgermeister Grundler am Ende der öffentlichen Gemeinderatsitzung. Nun gebe es – so das Gemeindeoberhaupt – auch Bewegung, was die Ferien anbelange. Freilich sei man mit der Ferienfreizeit in Falkenberg „gut aufgestellt.“ Für eine noch deutlichere Verbesserung in den schulfreien Wochen könnte eine Kooperation, beispielsweise mit der Nachbargemeinde Wiesau, sorgen. Grundler empfahl den Eltern, die ihre Kinder angemeldet haben oder noch darüber entscheiden. „Ruhe zu bewahren.“ Ausdrücklich versicherte der Falkenberger Bürgermeister, dass man an einer Lösung arbeite.

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