Seit einigen Tagen beklagen die Falkenberger den Verlust eines mächtigen ortsbestimmenden Ahornbaumes nahe der Schäferkapelle. Die kleine Kapelle steht an der Premenreuther Straße, im Nord-Westen Falkenbergs – in der Nähe der Einmündung zur Bundesstraße 299. Der gefällte Ahornbaum stand zuletzt auf einer südlich gelegenen Fläche im Baugebiet "An der Schäferkapelle". „Es tut einem das Herz weh." Das Holz liege nur so herum, machte eine Falkenbergerin nach der Baumfällung am Faschingsdienstag gegenüber Oberpfalz-Medien ihrer Empörung Luft. Deutlich aufgebracht äußerten sich zwei Anlieger: „Vor allem sind wir verärgert, dass niemand die nicht kommunizierte Baumbeseitigung hatte verhindern können.“
In der aktuellen Sitzung des Marktrates griff Bürgermeister Mattias Grundler das Thema auf. Ausdrücklich verdeutlichte er, dass die Beseitigung des markanten Baumes auf dem Privatgrundstück nahe der Schäferkapelle nicht von der Marktgemeinde veranlasst worden sei. Trotzdem hätten ihn „viele kritische Stimmen“ erreicht. Um den Baum sei es sehr schade, sagte Grundler. Weiter wollte er sich in der Sitzung zu dieser von privater Hand veranlassten Aktion nicht äußern.
Landratsamt genehmigt Bau
In Süden der Marktgemeinde Falkenberg – in Richtung Schönficht - steht laut Marktrat Hans Enslein in der Sitzung „jetzt eine große Halle.“ An die entsprechende Befürwortung durch den Marktrat könne er sich, wie der CSU-Marktrat rückblickend betonte, aber nicht erinnern. Bürgermeister Mattias Grundler beruhigte: „Der Bau wurde vom Landratsamt genehmigt.“ Von einem „neuen Stand“ wisse er nichts.
Humorvoll, mit Blick auf die Punkte "Ahornbaum" und "große Halle", klinkte sich Johannes Bauernfeind ein: „Wir werden den Baum nicht mehr aufstellen und die Halle nicht abreißen können.“ Erneut bewegte den Bürgermeister die Baumfällung an der Schäferkapelle. Deutlich mahnte Grundler, dass man „solche Kleinode“ erkennen, schützen und bewahren sollte.
Thema Ganztagsanspruch
Bei der Ferienfreizeit im Sommer 2026 ist der Markt Falkenberg dabei. Positiv verlaufe laut Auskunft des Bürgermeisters die Umsetzung des Ganztagesanspruchs der Schüler. Angedacht seien mögliche Kooperationen mit anderen Kommunen. „Ich bin dankbar, dass wir mit der ortsansässigen IGZ beziehungsweise deren Küche einen zuverlässigen Catering-Partner gefunden haben“, betonte das Gemeindeoberhaupt.
Förderungen privater Zisternen
Kurz aufgegriffen wurde die neulich in der Bürgerversammlung im Lindnersaal eingebrachte Anregung, den Einbau von Regenrückhaltebecken (auch Zisternen genannt) auf privaten Grundstücken finanziell zu unterstützen. Das Thema wird vom Gemeinderat weiter verfolgt. Darüber entscheiden werde man auf jeden Fall. Geprüft würden laut Grundler die entsprechenden Fördermöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Fachberater aus Weiden, Dr. Emil Lehner, werde das Thema erneut auf den Tisch kommen. Grundler bedauerte jedoch, dass die Erfahrungen in anderen Kommunen „eher durchwachsen“ seien. Er versprach aber, dass die Förderung in die nächste Haushaltsberatung eingebunden werde.



















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