31.10.2019 - 16:17 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Grünes Licht für Ferienhäuser

Obwohl die Pläne noch nicht ausgreift sind, stimmte der Marktgemeinderat Falkenberg in seiner Oktobersitzung dem Bau von sechs Ferienhäusern im Außenbereich zu.

Mit einer neuen Gestaltungssatzung – die Falkenberger Fassaden und Dächer betreffend – soll das Bauen und Renovieren deutlich erleichtert werden
von Werner RoblProfil

Die Bauvoranfrage eines Privatmannes für die Errichtung der Gebäude in Holzbauweise wurde den Markträten in der vergangenen Sitzung zur Genehmigung vorgestellt. Wie Bürgermeister Herbert Bauer verlauten ließ, diene das Bauvorhaben dem landwirtschaftlichen Betrieb. "Somit kann eine Umstellung von einer Neben- zu einer Vollerwerbslandwirtschaft erreicht werden." Der Rathauschef erläuterte den Räten, dass es sich aus Sicht der Verwaltung um ein privilegiertes Bauvorhaben handle. Hausanschlüsse seien bereits vorhanden. Die Erschließung sei daher gesichert, sagte Bauer.

Detaillierte Pläne konnten allerdings noch nicht eingesehen werden: "Sie sind noch nicht ausgereift." Vorgelegt wurde aber ein Lageplan. "Dem Antragsteller geht es zunächst um die grundsätzliche Zulässigkeit des Vorhabens, über das zuletzt das Landratsamt zu entscheiden hat", kommentierte Bürgermeister Herbert Bauer. "Ferienwohnungen sind derzeit gefragt", fügte Zweiter Bürgermeister Bernhard Schuller an. Die Bauvoranfrage wurde einstimmig befürwortet.

Weiter soll eine neue Satzung für Erleichterung bei Bauvorhaben sorgen. Die Gestaltungssatzung zur Erhaltung der Dach- und Fassadenlandschaft Falkenbergs stammt aus dem Jahr 1991. Sie sorgte in der Vergangenheit nicht selten für Unstimmigkeiten. "Immer wieder stießen wir bei der Bearbeitung von Bauvorhaben auf Schwierigkeiten", bedauerte Bauer. "Wir sollten der Modifizierungsempfehlung der Bezirksregierung folgen", mahnte er.

Städteplaner Emil Lehner arbeitete eine Satzungsänderung aus und stellte sie den Räten vor. "Wir sollten gestalterische Spielräume schaffen", erklärte er. Es gelte, Historie und Moderne in Einklang zu bringen. Man müsse aber folgendes Verfahren einhalten, betonte der Bürgermeister: Nach einem Zuwendungsantrag folge ein transparentes Ausschreibungs- und Vergabeverfahren. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

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