12.04.2019 - 10:20 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Jazz in der Burg

Das Quartett "Desafinado" gastiert erneut in Burg Falkenberg und reißt mit. Das Publikum ist begeistert.

Albert Dotzler (Kontrabass), Juri Smirnov (Saxofon), Thomas Stock (Schlagzeug) und Wolfgang Dotzler (Gitarre) spielen seit 25 Jahren zusammen und nennen sich „Desafinado“.
von Werner RoblProfil

Desafinado stammt aus dem Portugiesischem und heißt übersetzt verstimmt. Die Band wurde ihrem Namen aber nicht gerecht und verwöhnte mit Ohrwürmern der Swing- und Latin-Jazzszene.

Seit rund 25 Jahren – anfangs noch als Trio – gibt die vierköpfige Formation um den aus Riga stammenden Saxofon-Virtuosen Juri Smirnov vielbeachtete Konzerte. Mit von der Partie waren in Falkenberg der Gitarrist Wolfgang Dotzler, sein Bruder Albert am Kontrabass und Thomas Stock am Schlagzeug, der auch durch den Abend führte. Mit Melodien von Charlie Parker, George Gershwin, Duke Ellington, Oscar Hammerstein und vielen anderen namhaften Komponisten verwöhnte das Quartett das Publikum im Kapitelsaal der Burg. Stücke wie "Summertime", "Triste", "Take five" oder "Little Sunflower" zündeten.

Eingeladen dazu hatte das „Forum Falkenberg“. Für den Beifall bedankte sich „Desafinado“ mit der von Bronislaw Kaper komponierten Zugabe "On Green Dolphin Street".

Weiter geht es im Programm in und an der Burg am 5. Mai. Dabei ist das etwas jüngere Publikum eingeladen. Um 15 Uhr gastiert die Edeldorfer Puppenbühne, die schon im vorigen Jahr mit ihren Handpuppen und selbst gemalten Kulissen die Buben und Mädchen, aber auch deren größere Begleiter begeistern konnte. Gezeigt wird „Olli, das Glücksschwein.“ Der Eintritt im Tagungszentrum kostet fünf Euro.

Alles andere als verstimmt (was „Desafinado“ übersetzt bedeutet) präsentierte sich das Jazz-Quartett mit lettischen und Oberpfälzer Wurzeln.

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