Falkenberg
12.12.2025 - 15:36 Uhr
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Junge Union Falkenberg schnürt Kandidatenpaket für die Kommunalwahl

Bei der Gemeinderatswahl in Falkenberg im März 2026 wird die Junge Union mit einer eigenen Liste antreten: Darauf stehen sieben Leuten im Alter von 18 bis 42 Jahren.

Die Kandidaten der Jungen Union Falkenberg für die Gemeinderatswahl im März 2026 wurden einstimmig nominiert. Die Wahl leitete Sandra Dostler (Dritte von rechts), mit auf dem Bild ist Bürgermeister Matthias Grundler (Vierter von rechts). Bild: wro
Die Kandidaten der Jungen Union Falkenberg für die Gemeinderatswahl im März 2026 wurden einstimmig nominiert. Die Wahl leitete Sandra Dostler (Dritte von rechts), mit auf dem Bild ist Bürgermeister Matthias Grundler (Vierter von rechts).

Der Marktrat von Falkenberg besteht derzeit aus Mitgliedern der CSU und der UBF (Unabhängige Bürgergemeinschaft Falkenberg). Das Bild könnte sich nach der Kommunalwahl am 8. März jedoch ändern, weil sich sieben junge Leute aus den Reihen der Jungen Union für den Marktrat empfehlen. Im Gasthof „Zum Goldenen Stern“ stand jetzt die Nominierungsversammlung an.

So unterschiedlich wie das Alter der Wahlbewerber, die zwischen 18 und 42 Jahre alt sind, sind auch die Berufe der jungen Leute: Michael Lienerth ist Landwirtschaftsmeister, Josef Bauer Projektleiter, Anika Träger ist Assistentin der Geschäftsleitung und Benedikt Jähring steckt mitten in der Ausbildung zum Kaminkehrer. Alexander Kretzschmar ist verbeamteter IT-Fachmann und Florian Schedl ist Logistiker bei Hamm in Tirschenreuth. Im Forstwesen ausgebildet wird Jonathan Schön.

Einig sind sich die Kandidaten darin, den Markt Falkenberg weiter auf Kurs halten und im Gremium neue Impulse setzen zu wollen. Der aus Neuendettelsau stammende, parteilose 42-jährige Alexander Kretzschmar erklärte zu seinen Beweggründen: "Vor acht Jahren, als ich nach Falkenberg kam, hat man mich sehr herzlich aufgenommen. Dafür möchte ich einiges zurückgeben und mich einbringen." Nicht antreten wird der Vorsitzende der JU Falkenberg, Lukas Grüner. Er habe sich aus beruflichen Gründen entschieden, vorerst nicht zu kandidieren, wie er sagte.

„Die Jugend ist unsere Zukunft und das wollen wir auch nach außen tragen“, erklärte JU-Kreisvorsitzende Sandra Dostler, die von der Versammlung zur Wahlleiterin ernannt worden war. Das Votum für die Listenkandidaten fiel einstimmig aus, Ersatzkandidaten wurden nicht nominiert.

„Respekt und Dank, dass ihr das in die Hand genommen hat“, zeigte sich Bürgermeister Matthias Grundler erfreut. „Dass ihr die junge Stimme im Gemeinderat sein wollt, vor allem auch, weil ihr echte Praktiker seid, ist echt ein Gewinn.“ Weiter unterstrich Grundler, dass „viele Themen auf euch warten“. Das Gemeindeoberhaupt wünschte allen einen „guten und fairen Wahlkampf“ und auch die „Motivation, voll durchzustarten“.

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