Falkenberg
05.01.2026 - 13:38 Uhr

Neujahrsempfang in Falkenberg: Bürgermeister Grundler skizziert zukünftige Vorhaben

Eine große Zahl von Gästen folgte der Einladung zum Neujahrsempfang der Marktgemeinde Falkenberg und der hiesigen Pfarrei. In seiner Neujahransprache empfahl Bürgermeister Grundler, das neue Jahr mit Zuversicht und Vertrauen anzugehen.

Traditionell eröffnet wurde der diesjährige Neujahrsempfang in Falkenberg von den Heusterz-Musikanten. Nach dem einleitenden Musikstück sagte Pater James: Ein neues Jahr biete viele Chancen und Herausforderungen. Es gleiche einem „unbeschriebenen Blatt“. Der Pfarrvikar wünschte sich: „Möge 2026 ein Jahr voll Freude sein.“ Am Schluss seiner Ansprache empfahl der Pater, singend in seiner Landessprache: „Lasst uns mutig in die Zukunft blicken.“

Dank an alle, die Falkenberg aktiv mitgestalten

Bürgermeister Grundler bedankte sich bei Pater James für die „schöne Idee", ein Gebet in der Sprache Malayalam zu singen. Grundlers Ansprache begann mit einem Zitat des Bayerischen Ministerpräsidenten: „Deutschland befindet sich mitten in einer Phase tiefgreifender Veränderungen." Es brauche Klarheit, Mut und eine Mentalität, so Söders Worte, um unser Land durch diesen Umbruch zu führen.

Der Markt, so Bürgermeister Grundler, habe sich erneut von seiner besten, gastfreundlichen und sympathischen Seite gezeigt. Mit Geduld habe man den Neubau der Netzbachbrücke ertragen. Herbert Bauer, der ehemalige Gemeindechef, wurde Ehrenbürger. Höhepunkte seien das Bürgerfest und der Oberpfälzer Zoigltag gewesen, an dem auch die Burgtore geöffnet hätten. Gefeiert wurden die Kirchweih und die Einweihung der Urnenanlage. Oft im Fokus stand Graf von der Schulenburg. Erfolge waren das „Wintererwachen“ im Waldnaabtal und der Adventsmarkt. Fahrt aufgenommen habe der Gemeindebus.

Herzensangelegenheit: Schule und Kinderbetreuung

Für das neue Feuerwehrfahrzeug gebe es eine Lösung. „Kinderbetreuung und Schule liegen mir sehr am Herzen“, versicherte Grundler an anderer Stelle. Wieder möglich sei der Schwimmunterricht, weil Schulleitung, Lehrer, ehrenamtliche Helfer und der Markt zusammenlangen.

Junge Leute hätten sich zusammengetan, um den "Jugendwagen" aus der Taufe zu heben. Keine greifbaren Neuigkeiten gebe es bei der Blockhütte im Waldnaabtal an deren Südseite – dank OWV und Rotary Stiftland – das Wasserrad erneuert wurde.

Ausblick auf 2026

Im „Schnelldurchlauf“ wurden die künftigen Projekte beleuchtet: Ausschreibung für ein Feuerwehrauto, Sanierung und Ausbau der Tirschenreuther Straße und Neubau der Kinderkrippe. Eingebunden hatte Grundler die Breitbanderschließung, Schaffung von Wohnräumen und die Leerstandsbeseitigung.

In Falkenberg Verantwortung zu tragen, mache nicht nur wegen des Zusammenhaltes Freude, bemerkt Grundler. Deutlich versprach der Bürgermeister, dass er sich weiterhin für Falkenberg einbringen werde. Abschluss seiner Rede waren die Mahnung, „das neue Jahr mit Zuversicht und Vertrauen anzugehen“, und ein Dankeschön an Stefanie Moises, die wegen Personalmangel alles schultern musste und ein ganzes Jahr dafür gesorgt hatte, dass die Burg keinen Tag schließen musste.

Begleitet von einem Tusch betrat Alfred Scheidler, der Stellvertreter des Landrates, erstmals das Rednerpult beim Neujahrstreffen in Falkenberg. Das kulturell lebendige Falkenberg sei, so Scheidler, "eine tolle Gemeinde.“

 
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