07.09.2018 - 11:54 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Mit Taschenlampen auf Geistersuche

Hört der Regen auf? Spannen wir die Regenschirme auf oder brauchen wir sie nicht? Die Taschenlampen werden auf jeden Fall schon mal angeknipst, immerhin lockt eine spannende Tour.

Die Wanderung des Tourismusvereins unter der Leitung von Maria Bauer (Zweite von rechts) führt hinein in die Dunkelheit. 31 Buben und Mädchen gehen auf Gespenstersuche.
von Werner RoblProfil

Wie alle Jahre hatte der Tourismusverein unter der Leitung der Vorsitzenden Maria Bauer zu einer Nachtwanderung vorbei an der Troglauer Mühle, hinüber nach Gumpen und wieder zurück zur Burg eingeladen. Dort sollte das kleine Abenteuer, das im Rahmen des Ferienprogramms angeboten wurde, wie jedes Jahr sein Ende finden.

Treffpunkt war der Marktplatz. Bei Eintritt der Dunkelheit konnte es losgehen. "Wir trotzen dem Wetter", blickte zuvor Vorsitzende Maria Bauer hinauf zum Himmel. Zusammen mit ihrem Team hatte sie die Veranstaltung vorbereitet. Mit festem Schuhwerk und passender Kleidung ausgestattet, passierten dann rund 30 kleine (noch) redselige Geistersucher - begleitet vom Tourismusverein - das Kommunbrauhaus. Gleich danach überquerten sie die Waldnaab. Schließlich wurde in Richtung Gumpen abgebogen.

Mal knisterte es dort, mal knackte es woanders. Dann flackerte irgendwo ein Licht auf, das aber gleich wieder erlosch. Gänsehautgefühl! Wohlbehalten – aber doch etwas fröstelnd - kehrte man auf dem Rundweg wieder nach Falkenberg zurück. Man hatte zwar nur ein einziges Gespenst entdeckt und fangen ließ es sich auch nicht. Aber das reichte den meisten auch. In Falkenberg angelangt, konnte auch das abschließende Vorlesen im Freien stattfinden, mit dem das Spuk-Abenteuer in der Finsternis ein Ende fand.

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