10.10.2019 - 11:52 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Mit Teamplayer im Dialog

Mit Frank Baumann verbindet Albert Üblacker ein freundschaftliches Verhältnis. „Ich durfte ihn beim 1. FC Nürnberg in vielen Bereichen begleiten“, erzählt der Motor des Falkenberger Sportforums auf Burg Falkenberg.

Bevor sich Frank Baumann den Fragen stellte, war ein Treffen im Rittersaal anberaumt. Bürgermeister Herbert Bauer nutzte die Gelegenheit, dem Gast die Burgplakette zu überreichen. Im Bild (von links) der Geschäftsführer der Friedenfelser Schlossbrauerei, Thomas Schultes, Frank Baumann, Bürgermeister Herbert Bauer und Albert Üblacker.
von Werner RoblProfil

Felix Magath, Hermann Gerland und Ex-Club-Trainer Hans Meyer haben das Falkenberger Sportforum bereits besucht. Mit dem gebürtigen Würzburger Frank Baumann reihte sich ein weiterer prominenter Fußballer und Sportprofi in die Gästeliste ein. Dass Baumann nur bei drei Vereinen – TSV Grombühl (bei Würzburg), 1. FC Nürnberg und Werder Bremen – unter Vertrag stand, machte die Vorstellung des ehemaligen Nationalspielers am Dienstagabend im voll besetzten Kapitelsaal schon etwas überschaubarer.

Baumann begann seine Profikarriere beim Nürnberger Club. Beim vierten Sportforum, das auch von Sabrina Bittner von der Schlossbrauerei Friedenfels und Burgmanagerin Theresa Fischer unterstützt wurde, erzählte er von seinem Werdegang, der ihn vom Amateur zum Profifußballer machte. Die Moderation der rund 60 Minuten dauernden Gesprächsrunde übernahm Kicker-Redakteur und Buchautor Harald Kaiser.

Bereits zuvor trafen sich Thomas Schultes (Geschäftsführer der Schlossbrauerei Friedenfels), Bürgermeister Herbert Bauer und Mitorganisator Albert Üblacker im ruhigeren Rittersaal der Burg. Bauer hatte eine Burgplakette vorbereitet, um sie dem Gast in entspannter Atmosphäre zu übergeben. Danach ging's in den gegenüberliegenden Kapitelsaal, wo Albert Üblacker viele Zuhörer – darunter auch Interessierte aus den Reihen der Fußballvereine in der Region - begrüßen konnte. Der Einladung folgten auch Vertreter des Fußballbezirks Oberfranken. Unter den Gästen befand sich zudem der Trainer und ehemalige Fußballspieler Franz Dürrschmidt.

„Trotz seiner Erfolge blieb Frank Baumann immer am Boden“, hob Sportforum-Sprecher Üblacker einleitend hervor. Frank sei ein Teamplayer, der seine Entscheidungen immer zum richtigen Zeitpunkt treffe. Nicht zum ersten Mal war Baumann in der nördlichen Oberpfalz, die er in Bärnau und Mähring auf seinen fußballerischen Touren vor vielen Jahren bereits kennenlernen durfte. Mit Baumann verbindet Üblacker eine enge private Freundschaft: „Darauf bin ich sehr stolz“, sagte Albert Üblacker zu Beginn der interessanten und dialogreichen Gesprächsrunde. Frank Baumanns Sympathien, das ließ der 1975 in Würzburg geborene und jetzige Wahl-Bremer am Abend deutlich anklingen, galten schon immer dem Nürnberger Club, für den er acht Jahre lang arbeitete. Den Kontakt dorthin, zudem auch zu Albert Üblacker, habe er nie abreißen lassen.

Albert Üblacker (rechts) ist ein guter Freund Frank Baumanns. Die Verbindung machte es möglich, Baumann für das Falkenberger Sportforum zu gewinnen.
„Ich durfte ihn beim 1. FC Nürnberg in vielen Bereichen begleiten“, erzählte der Motor des Falkenberger Sportforums, Albert Üblacker (rechts) am Dienstag auf Burg Falkenberg. Weiter im Bild (von links) Frank Baumann und Moderator Harald Kaiser.
Die Fragen an Frank Baumann (links) stellte der Kicker-Sportjournalist und Autor Harald Kaiser.
Das Sportforum war wieder gut besucht.

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