06.01.2019 - 14:55 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Viele Neue bei der Jungen Union im Landkreis Tirschenreuth

Der Jahresabschluss bildet bei der Jungen Union im Landkreis Tirschenreuth den fulminanten Abschluss eines ereignisreichen Jahres. Zum Durchschnaufen bleibt dabei keine Zeit. Zu groß sind die Herausforderungen in diesem Jahr.

Die ausgeschiedenen Ortsvorsitzeden mit MItterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier (rechts), Tobias Reiß (dritter von rechts), Christian Doleschal (vierter von rechts) und Kreisvorsitzendem Matthias Grundler (Mitte).
von Carolin BöcklProfil

Kreisvorsitzender Matthias Grundler blickte beim "Kramer" auf das vergangene Jahr zurück und schwor auf neue Herausforderungen ein. 240 Mitglieder und etliche Ehrengäste waren Grundlers Einladung gefolgt. "Das Jahr 2018 war ein bewegtes, spannendes Jahr, das uns stark gefordert hat", stellt Grundler fest. In erster Linie habe die Landtags- und Bezirkstagswahl im Oktober die Arbeit der Jungen Union bestimmt. Grundler bedankte sich noch einmal "für die großartige Unterstützung" während seiner Bezirkstagskandidatur, aber auch bei den Wählern für jede einzelne Stimme. Vor allem wolle er junge Leute ansprechen und für Politik begeistern. Die Junge Union habe heuer außerdem so viele Jungwähler wie noch nie persönlich angeschrieben.

Viele Angebote

Der Kreisvorstand habe sich bemüht, das ganze Jahr über ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen. Fahrten zum Politischen Aschermittwoch nach Passau, zur Regensburger Maidult oder aufs Straubinger Gäubodenfest gehörten ebenso dazu wie die vielen Feste der Ortsverbände und das Kreisfest in Wiesau. Eine Klausurtagung in Waldsassen, eine Fahrt nach Prag und die enge Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Wunsiedel hätten "einen Blick über den Tellerrand" ermöglicht.

Die Ehrengäste waren in Grußworten voll des Lobs für den CSU-Nachwuchs. "Eine starke CSU ist nur mit einer starken JU möglich." Davon zeigte CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß fest überzeugt. Der Wahlkampf sei maßgeblich geprägt gewesen vom herausragenden Engagement vieler Mitglieder, allen voran von Matthias Grundler, der als Wahlkampfleiter fungierte. Und auch für den Europawahlkampf seien die "JUler" wieder gefragt. Vor allem, weil mit JU-Bezirksvorsitzendem Christian Doleschal ein eigener junger Kandidat aus dem Landkreis Tirschenreuth ins Rennen geschickt werde. "Christian Doleschal wird für die Oberpfalz, für Bayern und für uns alle in das Europaparlament einziehen." Auch für die kommenden Jahre bat Reiß um tatkräftige Unterstützung. "Das ist eure Heimat, eure Zukunft und wir stehen für eure Zukunft."

Doleschal bezeichnete die Europawahl auch wegen Manfred Webers Kandidatur als EU-Kommissionschef als "historische Chance für die Region". Doch er warb nicht nur für Einsatz im Wahlkampf, sondern ermunterte die Mitglieder auch, selbst zu kandidieren: "Die Rathäuser vertragen frischen jungen Wind. Die CSU braucht euch, und mit dieser JU kann man Zukunft gestalten." Dass Tirschenreuth aussterbe, stimme nicht, wie Doleschal nachdrücklich unterstrich. Es gelte die Devise "JU TIR - Wir bleiben hier".

Auch der designierte Landratskandidat der CSU, Roland Grillmeier, hat seine Wurzeln in der JU. Als ehemaligem Kreisvorsitzendem lägen ihm die Anliegen der Jugend besonders am Herzen, versicherte Grillmeier. Ein wichtiges Ziel sei es, den Landkreis für junge Menschen attraktiver zu machen und Zukunftsperspektiven in der Heimat zu erhalten und neu zu schaffen. Er bedankte sich für den starken Rückhalt aus der JU, auch bereits im Hinblick auf die kommende Kommunalwahl. Denn "nur gemeinsam sind wir stark".

Dass die Arbeit der Jungen Union erfolgreich ist, zeigten die mehr als 70 Neuaufnahmen in diesem Jahr. Mit knapp 30 Neuzugängen konnte dabei der Ortsverband Wiesau besonders viele Mitglieder hinzugewinnen. Doch auch Tirschenreuth, Mitterteich und Erbendorf legten kräftig zu. "Dieses Jahr war von Zusammenhalt und Motivation geprägt, da macht es einfach Spaß bei der JU zu sein", meinte Grundler. Aktuell liegt der Kreisverband damit bei etwa 970 Mitgliedern. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen kommt für Grundler allerdings nicht infrage. "Wir dürfen jetzt auf keinen Fall nachlassen."

Hochzeit gefeiert

Doch es gab noch mehr freudige Ereignisse in den zurückliegenden Monaten, darunter die Hochzeit von Christian Doleschal und seiner Carina sowie die Wahl von Christoph Hörl in den Bundesvorstand der Jungen Union. "Das soziale Engagement kam ebenfalls nicht zu kurz", so Grundler. Vor Weihnachten habe der Kreisverband eine Spende an das SOS-Kinderdorf in Immenreuth übergeben. Im Anschluss wurden noch die Ortsvorsitzenden geehrt, die 2018 aus dem Amt ausgeschieden sind. Dies sind Michael Dutz, Wiesau (zehn Jahre), Markus Schreyer, Kemnath (fünf Jahre), Josef Bauer, Falkenberg (vier Jahre) und Daniel Heining, Neusorg (vier Jahre).

Kreisvorsitzender Matthias Grundler bei seiner Rede.
Vor einem proppenvollen Saal sprach Grundler über die Ereignisse des vergangenen Jahres.
240 Mitglieder haben sich im Falkenberger Kramer-Stodl zum Jahresabschluss eingefunden.
Auch Europakandidat und Bezirksvorsitzender Christian Doleschal (links) sprach zu den Mitgliedern.

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