13.02.2020 - 13:34 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Voller Optimismus in die Zukunft

Die Falkenberger Blaskapelle wählt und präsentiert danach ein verjüngtes Vorstandsteam. Veronika Höcht steht auch künftig als Vorsitzende an der Spitze.

Bei der Jahreshauptversammlung hat die Blaskapelle den Vorstand neu gebildet. Kreisvorsitzender Alexander Riedl (links) gratulierte (von links) Veronika Höcht, Christopher Prechtl, Sophia Meister, Philipp Weig, Markus Meiler, Verena Bauer, Johann Schüner, Robert Haubner, Stephanie Härtl und Ferdinand Lienert. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit freute sich Dirigent Franz Stierstorfer (rechts).
von Werner RoblProfil

Die Musiker um Dirigent Franz Stierstorfer und Vorsitzende Veronika Höcht sind nicht nur ein sichtbarer, sondern auch ein unüberhörbar gut klingender Botschafter ihrer Marktgemeinde. Trotz der Harmonie im Verein gab es einige Veränderungen im Vorstand, der im Gasthof "Goldener Stern" neu gebildet wurde.

Bereits vor den Wahlen hatte Veronika Höcht anklingen lassen, dass sie gerne bereit sei, auch weiterhin die Fäden zu ziehen. Sie wurde erwartungsgemäß einstimmig wiedergewählt. Der bisherige Vize, Markus Prechtl, wurde von Christopher Prechtl abgelöst. Um seinen Rücktritt bat auch Josef Franz. Der langjährige Schriftführer übergab das Amt an Stephanie Härtl. Franz versprach, sie bei der Einarbeitung zu unterstützen. Markus Meiler bleibt Schatzmeister. Umbesetzt wurde der Posten der Notenwartin: Bianca Göhl wurde von Sophia Meister abgelöst. Bereits zuvor war in einer internen Sitzung die Jugendleitung (bisher Christopher Prechtl) neu bestimmt und auf mehrere Schultern verteilt worden. Verena Bauer und Philipp Weig kümmern sich künftig gemeinsam um den Musiker-Nachwuchs. Beisitzer bleiben Johann Schüner, Robert Haubner und Ferdinand Lienerth.

Sternmarsch

"Wir sind neu aufgestellt und blicken voller Optimismus in die Zukunft", fasste Vorsitzende Veronika Höcht zusammen. Thema war natürlich das Gründungsjubiläum, das man im Frühjahr auf der Droht feierte. Höhepunkte der viertägigen 145-Jahr-Feier waren die vielen Gastauftritte auf der Zeltbühne. Der Sternmarsch durch den Ort mit anschließendem Massenchor lockte unzählige Gäste nach Falkenberg. Höcht war voll des Lobes: "Den Erfolg ermöglichten viele Helfer." Höcht - beseelt von den Erinnerungen und Eindrücken - schwärmte vom "großen Zusammenhalt aller Generationen". Mit Blick auf die instrumentale Besetzung beim Fest, aber auch auf die Arbeit während des zurückliegenden Konzert-Jahres fügte sie hinzu: "Wir zogen alle Register und präsentierten uns mehr als positiv."

101 Mitglieder

Die Vorsitzende wechselte das Thema, um über Vereinsgeschehen, Auftritte und Ständchen sowie die Teilnahme an Festen und Umzügen zu berichten. Den Mitgliederstand bezifferte Höcht mit 101. "Aktiv beteiligen sich 34 Instrumentalmusiker am laufenden Geschehen."

Als eine Pflichtaufgabe bezeichnete sie die Teilnahme am Ferienprogramm, bei dem man Kinder wieder mit Instrumenten vertraut machte. Höcht erinnerte an anderer Stelle an die Frühjahrskonzerte in Falkenberg und Waldsassen. "Trotz der Gründungsfeier absolvierten wir viele Einsätze." Die Vorsitzende blickte voraus: "2020 werden es sicher nicht weniger." Die Blaskapelle sei zeitnah bemüht, die Ausstattung auf einen technisch modernen Stand zu bringen. "Ich bedanke mich bei allen, die uns regelmäßig unterstützen." Aus den Reihen der Jugend wurde vom Jugendausflug nach Markneukirchen, auch vom Probenwochenende in Tannenlohe berichtet. Thema waren zudem die Ausbildungen an den Instrumenten. "Einfach mal zu uns vorbeischicken", empfahlen die Jugendleiter allen Eltern interessierter Kinder.

Junge Truppe

"Auch 2019 konnte das Niveau der Blaskapelle wieder deutlich angehoben werden", lautete das Fazit des Dirigenten Franz Stierstorfer. "Wir sind eine junge Truppe und haben Freude an der Blasmusik", unterstrich der Waldsassener. Das Repertoire sei bunt gemischt. "Es ist für jeden etwas dabei."

Als "extrem wichtig" bezeichnete er die Probenarbeit und den regelmäßigen Besuch der Übungsstunden. Auch Dirigent Stierstorfer zeigte sich bei allen dankbar. Ausblickend versprach er: "Die Frühjahrskonzerte werden auch 2020 wieder stattfinden."

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