06.12.2018 - 10:17 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Von Wiesau hinaus in die Welt

2013 geht an der Fachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau ein Studienzentrum an den Start. Als Partner kann die Bad Soodener „Diploma-Hochschule“ gewonnen werden. Nun folgt eine Bestandsaufnahme.

Business-Brunch zum Jubiläum: Auch ehemalige Fachschülerinnen sind unter den Gästen.
von Werner RoblProfil

Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens des Studienzentrums hatte die Fachschule zum „Business-Brunch“ ins Hutzacafé nach Falkenberg eingeladen. Für die Schirmherrschaft wählte man Landtagsabgeordneten Tobias Reiß. Mit „gastfreundlichen Grüßen“ hieß Studiendirektor André Putzlocher auch die Bürgermeister Toni Dutz aus Wiesau, Herbert Bauer aus Falkenberg und Mitterteichs Stadtoberhaupt Roland Grillmeier willkommen. In die Gästeschar reihte sich neben ehemaligen Schülerinnen auch stellvertretender Landrat Alfred Scheidler ein. Besonders freute sich Putzlocher über die Zusage des IHK-Geschäftsführers Florian Rieder und des Dehoga-Bezirksgeschäftsführers Christian Wolf. Gekommen war auch die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ostbayern, Veronika Perschl.

„Sie werden Reiseengel genannt und bieten Glücksmomente an“, stellte Studiendirektor André Putzlocher „seine“ Schützlinge in Bildern, auch die in Wiesau ansässige Bildungseinrichtung in Eckpunkten vor. „Wir wollen leistungsstarke junge Damen und Herren durch eine attraktive Ausbildung mit Perspektive in die Branche holen“, merkte der Pädagoge in seinem Vortrag an. Die Einsatzgebiete seien vielfältig. Als Beispiele nannte Putzlocher die Aufgabengebiete in Hotels. Gefragt seien die Absolventen auch bei Reiseveranstaltern, zudem im Tourismuswesen, im Eventmanagement oder als Reisevermittler, sagte Putzlocher beim Treffen in Falkenberg.

Stichwort „Diploma“: Das ausbildungsbegleitende Fernstudium mit dem Ziel „Bachelor“ sei staatlich anerkannt. „Die Prüfungen finden am Wiesauer Studienzentrum statt.“ Erfahrungen sammeln die Schüler weltweit im Rahmen ihrer Praktikumszeit. Als weitere Innovationsstufe bezeichnete der Fachpädagoge das aktuelle Branchen-Angebot an der Schule. „Das Upgrade 2018“ ist extra auf Abiturienten zugeschnitten.“ Bestnoten bescheinigen die Umfragen, die bei ehemaligen Fachschülern durchgeführt wurden, ließ Putzlocher im Bezug auf die Verbindung „Diploma"/Fachschule Wiesau anklingen.

Zu Wort meldeten sich auch zwei junge Damen aus den Reihen der ehemaligen Absolventinnen, die die Wiesauer Fachschule zum Treffen nach Falkenberg eingeladen hatte. Unter ihnen Christina Austen, die als Geschäftsführerin in einem großen Hotel in Lappersdorf tätig ist. „Nach Wiesau zu gehen war eine gute Entscheidung.“ Sie habe viele Menschen kennenlernen dürfen, bekannte Austen mit Blick auf die schulische Ausbildung. „Ich habe die Welt kennenlernen und positive Erfahrungen machen dürfen.“ Die Lappersdorferin sprach von einem Netzwerk und ergänzte: „Seitdem pflege ich Freundschaften in der ganzen Welt.“ Den Tipp Wiesau bekam sie durch Verwandte, die in der Region wohnen.

Ihre Eindrücke schilderte auch Julia Braun aus Tännesberg, die aktuell im Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald tätig ist. „Ich vermarkte die Region und bin für den Landkreis Schwandorf zuständig“, stellte sie sich vor. „Wiesau ist super.“ Die Entscheidung habe sie nie bereuen müssen. „Ich kann die Fachschule nur weiterempfehlen“, bekannte die junge Frau. „Ich fühlte mich nie alleine gelassen“, fügte sie hinzu und ergänzte: „Der Praxisbezug ist einzigartig.“

Anerkennung und viel Lob kam auch aus den Reihen der Grußredner. Jedoch wurde mehrfach bedauert: Die Facheinrichtung ist leider noch zu wenig bekannt. Im Namen des Fördervereins gratulierte Bürgermeister Toni Dutz zum kleinen Jubiläum und freute sich zum wiederholten Mal: „Wiesau ist Hochschulstandort.“

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.