Falkenberg
18.02.2026 - 10:39 Uhr

Wolfgangsmedaille für Martina Mark aus Falkenberg: Engagement in Kirche, Gesellschaft und bei Kolping

Es ist die höchste Auszeichnung des Bistums Regensburg für Laien: Die Wolfgangsmedaille steht für außergewöhnliches Engagement in unterschiedlichen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Martina Mark aus Falkenberg gehört zu den Geehrten.

Bischof Rudolf Voderholzer überreichte an Martina Mark die Wolfgangsmedaille mit entsprechender Urkunde. Bild: Pressestelle des Bistums Regensburg
Bischof Rudolf Voderholzer überreichte an Martina Mark die Wolfgangsmedaille mit entsprechender Urkunde.

Mit der Wolfgangsmedaille würdigte Bischof Rudolf Voderholzer sieben verdiente ehrenamtlich engagierte Gläubige aus dem Bistum Regensburg für den Einsatz, der über die eigene Pfarrei hinauswirkt und kirchliches Leben stärkt. Wie die Kolpingsfamilie Falkenberg mitteilt, gehört ihre langjährige Vorsitzende zum Kreis der Geehrten.

Martina Mark präge das kirchliche und gesellschaftliche Leben in Falkenberg und weit darüber hinaus, engagiere sich in der Pfarrei als Lektorin und Kommunionhelferin, übernehme liturgische Dienste und gestalte als Chorleiterin das kirchenmusikalische Leben maßgeblich mit, wie Schriftführerin Theresa Meister zusammenfasst. Marks Schwerpunkt liege zwar in der Kolpingsfamilie, doch ihr Einsatz sei auch in anderen Vereinen und Initiativen spürbar. Ihr Wirken verbinde Glauben, Gemeinschaft und gelebte Verantwortung in besonderer Weise. "Entsprechend groß war die Freude in der Pfarreiengemeinschaft", heißt es in der Mitteilung. Pfarrer Markus Nees betonte, man sei in der Pfarrei stolz auf diese Auszeichnung.

Glauben im Alltag sichtbar

Die Verleihung fand im Anschluss an eine Pontifikalvesper im Regensburger Dom statt. Anlass war der 13. Jahrestag der Bischofsweihe von Bischof Voderholzer, den er mit zahlreichen Geistlichen und Gläubigen beging. Die Kirche, so der Bischof, lebe von Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Begabungen einbringen und ihren Glauben im Alltag sichtbar werden lassen. Genau dieses Engagement zeige Martina Mark seit ihrer Jugend, denn bereits mit 15 Jahren wurde sie in den Vorstand der Kolpingsfamilie Falkenberg gewählt. Bischof Rudolf bezeichnete dies als „außergewöhnlichen Vertrauensbeweis und den Beginn eines Weges, der von Kontinuität, Herzblut und Verlässlichkeit geprägt ist“.

Seit fast zwei Jahrzehnten leitet sie die Kolpingsfamilie und engagierte sich zehn Jahre auch als Gruppenleiterin, hieß es in der Laudatio. Mehr als 25 Jahre stand sie an der Spitze des Kolpingchores Falkenberg. Unter ihrer Leitung gestaltete der Chor zahlreiche Gottesdienste und kirchliche Feiern, wurde durch Musicals, Konzerte und musikalische Burgführungen zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Region. Ein Höhepunkt war der Auftritt beim 100. Jubiläum der Marienerscheinungen in Fatima, bei dem der Falkenberger Chor in der Erscheinungskapelle singen durfte.

Kolping-Bezirksvorsitzende

Seit 1997 steht Martina Mark dem Kolping-Bezirksverband Tirschenreuth als Vorsitzende vor. Zudem leitet sie den Kolping-Stammtisch Falkenberg und setzt sich als Vorsitzende der örtlichen Kolpingsfamilie für ein gelingendes Vereinsleben ein. Das Wirken von Martina Mark beschrieb der Bischof mit ihrem persönlichen Leitwort des seligen Adolph Kolpings: „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande setzen.“

Die Wolfgangsmedaille stehe stellvertretend für ein Lebenswerk, das von tiefer Verbundenheit zur Kirche, zu den Menschen und zu ihrer Heimat geprägt sei. Wie die Kolpingsfamilie Falkenberg schreibt, nehme Martina Mark diese hohe Auszeichnung in Demut und Dankbarkeit an. Ihr Dank gelte allen Wegbegleitern. Als großen Rückhalt nannte die Geehrte ihre verstorbenen Eltern, ihre Geschwister, ihre Tante Martha, den großen Verwandten- und Freundeskreis und vor allem die Kolpingsfamilien auf Orts-, Bezirks- und Diözesanebene. Die Ehrung empfinde sie als Auftrag, weiter in christlicher Demut zu dienen und mit Dankbarkeit das weiterzugeben, was ihr durch die vielen Begegnungen und durch den Glauben geschenkt wurde.

Moosbach26.01.2026
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.