Feilersdorf bei Trabitz
13.08.2022 - 18:20 Uhr

24 Stunden-Rennen wird zur atemberaubenden Attraktion

Der Speinsharter Moped-Kult lebt weiter: Seit Samstagnachmittag rasen 32 Motorrad-Verrückte in Feilersdorf über abgeerntete Äcker.

Der Sound von 32 Mopeds schallt seit Samstag um 16 Uhr und auch noch am Sonntag in Feilersdorf über abgeerntete Äcker. Der Ortsteil der Gemeinde Trabitz ist 24 Stunden lang das Nordoberpfälzer Mekka der Moped-Enthusiasten. Auf dem genau einen Kilometer langen Kurs herrscht der ultimative Showdown. Der 24 Stunden-Mofa-Marathon fasziniert nicht nur die 32 Teams, die mit je drei Fahrern am Rennen teilnehmen. Auch die Motorsport-Begeisterten sind hin und weg. Rennpausen gibt es nicht, erläutert Rennleiter Stefan Groß. Je drei Fahrer pro Team müssen sich bei der Tag- und Nachtrally abwechseln. Eine stressige Tour. Schon unmittelbar nach dem Start gab es packende Duelle. Zugelassen sind nur 50 ccm-Zweiräder. Bremsen? Nix da. Gasgeben ist angesagt und der richtige Moment des Speeds.

Nach dem Segen durch den Pressather Stadtpfarrer Edmund Prechtl und den guten Wünschen von Bürgermeisterin Carmen Pepiuk starteten die Fahrer im sogenannten „Le Mans-Modus“, einer Startfreigabe, in der zunächst der Sprint zum Zweirad und das Anlassen des heißen Ofens für viel Spektakel sorgte. Auch zwei Damen-Mannschaften fahren um Sieg und Pokale. Das Rennen geht auf das Barbaraberg-Rennen zurück, das schon bei der Premiere im Jahr 1997 für viel Staunen sorgte. Es ist deshalb eigentlich ein Jubiläumsrennen. Nach 10jähriger Abstinenz holte Organisator Stefan Groß die Veranstaltung schon im Vorjahr aus dem Dornröschenschlaf. Schon am Samstagnachmittag säumten mehrere Tausend Zuschauer die Rennstrecke, um ihren persönlichen Favoriten die Daumen für einen erfolgreichen Rennverlauf zu drücken.

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