17.08.2021 - 13:43 Uhr
Feilersdorf bei TrabitzOberpfalz

Lautstarke Lebensretter bei Bränden für Eltern von Neugeborenen aus der Gemeinde Trabitz

Rauchwarngeräte in Schlafräumen, Kinderzimmern, Korridoren und Treppenhäusern: Seit 2018 ist das in Bayern Pflicht. Dieses Gebot sei auch sinnvoll, ist Carmen Pepiuk überzeugt.

Am 13. August war bundesweiter Tag des Rauchmelders - tags darauf übergab Bürgermeisterin Carmen Pepiuk (vor dem Gerätehaustor) in Feilersdorf je eine "Mini-Feuersirene" an die Eltern von 41 in den Jahren 2018 bis 2020 geborenen Kindern.
von Bernhard PiegsaProfil

„Schon aus einem Funken kann ein Feuer entstehen, das sich in rasender Geschwindigkeit im Haus ausbreiten kann und das giftige, erstickende Gase erzeugt, die man im Schlaf nicht wahrnimmt, weil der Geruchssinn dann nicht reagiert“, warnte die Trabitzer Bürgermeisterin am Samstag bei der Übergabe von Rauchmeldern an die Eltern von 20 Mädchen und 21 Buben aus der Gemeinde Trabitz, die in den Jahren 2018 bis 2020 geboren wurden.

Um diese lebensbedrohliche Gefahr bewusst zu machen, führten die Gemeinde und ihre drei Feuerwehren die vor bald anderthalb Jahrzehnten begründete Tradition fort, den Neugeborenen einen Rauchmelder „in die Wiege zu legen“: „Besser ist es, von diesen Alarmgebern einen zu viel als einen zu wenig zu montieren oder in Reserve zu halten für den Fall, dass ein anderes Gerät funktionsuntüchtig werden sollte.“

Den Familien wünschte Pepiuk, dass sie nie in eine Situation geraten mögen, in der sie von den lautstarken Lebensrettern geweckt werden müssen. Den Wehren aus Burkhardsreuth, Feilersdorf und Zessau dankte sie für deren verlässliche Einsatzbereitschaft und Tüchtigkeit: „Dank Euch ist unsere Gemeinde rund um die Uhr in sicheren Händen.“ Mit einem Imbiss vor dem Feuerwehrhaus, den die Feuerwehr Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel vorbereitet hatte, schloss die Rauchmelder-Übergabe.

 

 

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