11.11.2019 - 16:28 Uhr
FensterbachOberpfalz

Ausbau des Kanals: Es läuft

Allwöchentlich treffen sich die Verantwortlichen: Sie machen sich ein Bild vom Baufortschritt des Regenwasserkanals in Dürnsricht.

Reinhard Standecker, Bürgermeister Christian Ziegler, Wolfgang Schatz und Vorarbeiter Hans Schärtl (von rechts) besprachen die Kanalbaumaßnahme.
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Bürgermeister Christian Ziegler, Reinhard Standecker vom Ingenieurbüro Renner + Hartmann Consult GmbH aus Amberg und Wolfgang Schatz von der ausführenden Baufirma kommen regelmäßig zusammen, um zu sehen, wie der Neubau des Regenwasserkanals von der Sportplatzstraße bis zum Regenrückhaltebecken am Mühlweg in Dürnsricht voranschreitet.

System überlastet

Der Neubau wurde erforderlich, da das bisher vorhandene Mischwassersystem im Bereich der "Sportplatzstraße" jetzt schon überlastet ist und die zusätzliche Erschließung von weiteren Neubauparzellen die Überlastung noch verschärfen würde. Das bestehende Kulturzentrum und auch das aktuelle Neubaugebiet "Dürnsricht-Mitte BA 5" wurden bereits für eine Entwässerung im Trennsystem konzipiert.

Die Trasse für den neuen Regenwasserkanal beginnt im "Mühlweg" südlich der Ortschaft Dürnsricht, durchquert eine landwirtschaftliche Ackerfläche in Richtung Westen bis zum "Wehrweg" und verläuft von hier nach Norden bis in die "Sportplatzstraße". Besonderheiten im Trassenverlauf sind die Kreuzung einer Ferngasleitung DN 200 mit Lichtwellenleiterkabel sowie die Querung der Staatsstraße 2151 ("St.-Ulrich-Straße") in offener Bauweise unter halbseitiger Sperrung.

Die Details

Es werden 560 Meter Stahlbetonrohre DN 500 und 100 Meter Stahlbetonrohre DN 300 verlegt. Im Bereich des "Wehrwegs" werden die vorhandenen Straßenabläufe auf den neuen Regenwasserkanal umgebunden und zwei Hausanschlüsse für noch unbebaute Parzellen verlegt. Im Bereich des "Mühlwegs" soll der Rohrgraben nach der Kanalbaumaßnahme wieder fachgerecht in zweischichtiger Bauweise (Asphalttrag- und Deckschicht) auf gesamter Breite hergestellt werden; im Bereich des "Wehrwegs" ist aufgrund der jetzt schon vorhandenen, zahlreichen Aufgrabungen das Abfräsen und Erneuern der Asphaltdeckschicht auf gesamter Breite vorgesehen.

Die im Oktober begonnene Maßnahme wird bis Mai 2020 andauern. Trotz einiger Hindernisse, wie der Querung einer Gasleitung und felsiges Gestein im Grabungsbereich, kommt man sehr gut voran, so das Fazit der letzten Begehung. Die Kosten betragen 460 000 Euro.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.