Über die fünf Blechbläser, die am Sonntag, 14. Juli, in Wolfring auftreten werden, schrieb die Süddeutsche Zeitung: "Ein Sound, der süchtig macht." Mit Harmonic Brass erscheint dann ein Ensemble aus München, das bereits in der New Yorker Carnegie Hall seine Visitenkarte abgab. Vier Herren und ein Dame, die ihre Instrumente in meisterlicher Manier beherrschen. Harmonic Brass existiert seit 1991 und garantiert, wie Konzertkritiken zu entnehmen ist, für "eleganten großen Blechbläserklang."
Das Konzert der weltweit renommierten Musiker wird an diesem Sommersonntag um 17 Uhr beginnen. An welchem Ort genau, ist bisher noch ungeklärt. Der Wolfringer Schlosshof oder das Jugendheim kämen dafür in Frage. Gewiss aber ist vorher schon: Es wird ein Ereignis werden.
Es gibt ein weiteres Schmankerl zu diesem Jubiläumsjahr. Am Dienstag, 10. September, hat sich die Big Band der Bundeswehr angekündigt. Geleitet von Oberstleutnant Timor Oliver Chadik treten die 22 Musiker, die mit zehn Tontechnikern anreisen, ansonsten nur bei ganz großen Festlichkeiten und Anlässen auf. Sie tun das in einem Showprogramm und keineswegs mit Marschmusik. Das hatte der ehemalige Verteidigungsminister und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt im Jahr 1970 so gewollt, als er die Order gab, eine solche Big Band zu gründen. Ihr erster Dirigent und Arrangeur hieß Günter Noris, der bis heute in einem Atemzug mit Bandleadern wie Max Greger, Herb Alpert, Billy Vaughn und James Last genannt wird. Nach momentanem Stand der Dinge wird der um 20 Uhr beginnende Auftritt der Big Band auf einem Freigelände des Unternehmens Godelmann in Högling stattfinden. Zur Besprechung von Details hat sich kürzlich ein Beauftragter der Firma mit den planenden Managern des Orchesters getroffen.












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