26.07.2019 - 12:44 Uhr
FensterbachOberpfalz

Teuere Kampfhunde

Es ist ein offenes Geheimnis: Der Gemeinderat möchte innerhalb seines Einzugsbereichs keine Kampfhunde haben. Ganz verbieten kann er deren Haltung nicht. Aber wer einen solchen Vierbeiner hält, muss jährlich 600 Euro zahlen.

von Autor HOUProfil

Es ist ein offenes Geheimnis: Der Gemeinderat möchte innerhalb seines Einzugsbereichs keine Kampfhunde haben. Ganz verbieten kann er deren Haltung nicht. Aber wer einen solchen Vierbeiner hält, muss jährlich 600 Euro zahlen. Im Dezember letzten Jahres hatte das Plenum eine Satzung zur Haltung von Kampfhunden erlassen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde sie nun ergänzt. Dies geschah vornehmlich, um etwaige Unklarheiten auszuräumen.

Ab dem 1. Januar 2020 gilt nun: Es ist unerheblich, ob das Tier als generell gefährlich gilt und damit der Kategorie I zugeordnet werden muss. Auch Kampfhunde der Kategorie II fallen nun unter die Satzung und auch für sie werden bei Haltung 600 Euro im Jahr fällig. Das ist der 20-fache Steuersatz, der im Regelfall bei Hundehaltung verlangt wird.

Die Änderung musste satzungsmäßig zum Ausdruck kommen. "Denn es gibt Gemeinden, die zwischen den Kategorien I und II differenzieren", informierte Bürgermeister Christian Ziegler. Der anschließend einstimmig gefasste Beschluss zur Satzungsänderung ließ erkennen, dass man Vierbeiner wie etwa American Bulldog, Bullterrier, Mastiff, Fila Brasileiro oder Rottweiler ungern im Gemeindebereich sieht.

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