Fensterbach
27.02.2022 - 11:54 Uhr

Trotz Corona: Die Krawatte muss ab in Fensterbach

Abstand halten: Deswegen war der Bürgermeister mit einem extra langen Schlips zum Dienst gekommen. Bild: Gemeinde Fensterbach/exb
Abstand halten: Deswegen war der Bürgermeister mit einem extra langen Schlips zum Dienst gekommen.

Der Fasching fällt auch dieses Jahr der Coronapandemie zum Opfer. Dennoch entkam der Bürgermeister der Gemeinde Fensterbach, Christian Ziegler, seinen Verwaltungsdamen nicht. Kurz nachdem er am Unsinnigen Donnerstag das Rathaus in Woolfring betreten hatte, wurde ihm die Krawatte gekürzt. Dieses Jahr hatte er sich, um den Abstand wahren zu können, einen extra langen Schlips umgebunden. Getreu dem Motto "Humor ist, wenn man trotzdem lacht" spielte der Bürgermeister mit und gab den Denkanstoß, ob man den Weiberfasching nicht in den Sommer verlegen sollte, damit die "Fensterbacher Hexen" das Fliegen nicht verlernen. Diese kamen in den letzten Jahren nämlich normalerweise nach Wolfring, um zum Faschingsfinale die Herrschaft über das Rathaus und die Verwaltung zu übernehmen.

Bürgermeister Ziegler besuchte am Abend die Hexen und überreichte ihnen ein Taschentuch mit der Aufschrift "Dieses Jahr noch Tränen wischen, nächstes tanzen auf den Tischen" - in der Hoffnung, dass im kommenden Jahr wieder ein Überfall der Hexen aufs Rathaus stattfinden kann.

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