Vor zehn Jahren hatte Armin Kellner eine geniale Idee mit großer Wirkung: Warum nicht die „Naabtalrast“ beim Shop an der Tankstelle durch ein Regal für Spenden von gut erhaltenen Büchern zu erweitern? Längst ist diese „Bücheraktion“ ein echtes Erfolgsprojekt, das auch von Kellners Nachfolgern im Shop, Tochter Sigrid und Sohn Uli, kräftig unterstützt wird: Denn für lediglich einen Euro können aus dem breit gefächerten Angebot Bücher ausgewählt und erworben werden. Im Laufe der Jahre wurden bereits Tausende von Büchern abgegeben, sortiert und eingeordnet. Der Erlös kommt komplett dem Bücherstadl der Pfarrei zugute.
Mit einem kleinen Geschenk bedankten sich jetzt Pfarrer Ferdinand Weinberger und Bücherstadl-Leiterin Selma Markhof bei Familie Kellner für zehn Jahre großzügige Unterstützung, die sich mittlerweile auf einen Betrag im hohen vierstelligen Bereich summiert hat. So können immer wieder namhafte Neuerscheinungen, spannende, fachliche oder meditative Medien für kleine und große Leserinnen und Leser für den Bücherstadl eingekauft werden, was ohne die Familie Kellner nicht möglich wäre. Dank dieser Aktion ist der Bücherstadl immer auf dem neuesten Stand, was auch die Leserinnen und Leser sehr zu schätzen wissen.
Anlässlich der Ehrung hob Pfarrer Ferdinand Weinberger auch die Wichtigkeit des Bücherstadls hervor, der segensreich sei und „geistiges Zentrum“ der Pfarrei – dank engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die längst mit modernen Medien ausgestattete Bücherei aktiv am Leben erhalten und attraktiv gestalten – und natürlich dank der Familie Kellner. „Wir sind lediglich Katalysator“, winkt Armin Kellner Lob und Dank in aller Bescheidenheit ab. Aber er freut sich über jedes guterhaltene Buch, das in den Shop gebracht wird, und bittet, dieses Angebot weiterhin anzunehmen. Neben der Pfarrbücherei unterstützt die Familie auch Seniorenheime mit Bücherspenden.
„Die Idee für die erfolgreiche Aktion ist mir beim Joggen gekommen“, erzählt Armin Kellner. „Bitte joggen Sie weiter“, schmunzelte Pfarrer Ferdinand Weinberger, „damit Ihnen Gedanken wie diese nicht ausgehen“.







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