Fichtelberg
15.06.2018 - 11:51 Uhr

Was passiert mit der Bleaml Alm?

(gis) Der Zweckverband zur Förderung des Fremdenverkehrs und des Wintersports im Fichtelgebirge hat einstimmig den Bau einer dringend benötigten Servicestation an der Bleaml-Alm beschlossen und in diesem Jahr dafür 200 000 Euro eingeplant. Informationen von Bürgermeister Georg Ritter aus der jüngsten Verbandsversammlung waren nun Anlass für Diskussionen und Anfragen in der jüngsten letzten Gemeinderatsitzung.

Sigmund Glaser, Wählergruppe 2.0, wollte den derzeitigen Sachstand des Vorhabens wissen, ob der Flächennutzungsplan der Gemeinde geändert, das Thema Abwasser geklärt sei, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen und vieles mehr. „Da wurde noch nichts gemacht“, so der Bürgermeister, „denn wir haben bis jetzt quasi Tag und Nacht am Antrag für die Stabilisierungshilfe gearbeitet“.

Glaser bestand darauf, dass die Gespräche zeitnah geführt werden, da das Geld heuer im Haushalt des Zweckverbandes stehe. Offen ist noch, wie weit die vorliegenden Pläne mit denjenigen des Skiclubs Neubau auseinandergehen und wer für die Differenzkosten aufkommen würde (Anfrage Hans-Peter Reichenberger, CSU). Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Glaser, CSU) schlug vor, dass sich der Skiclub, die Gemeinde und das Landratsamt diesbezüglich zusammensetzen sollen .

Michael Schwalm, CSF, regte ein „Gespräch mit Mehlmeisel“ zu den Themen Schule und Kanal Hüttstadl an. Gert Roderer, FW, wollte den Sachstand Abwasser Hüttstadl (wir berichteten ausführlich) wissen. „Wenn wir die tatsächlichen Investitionskosten und die Erhebungen haben, werden wir entscheiden, welche Alternative realisiert wird, sagte Ritter. Manfred Fischer, Wählergruppe 2.0, schlug ein Gespräch der Gemeinde mit zuständigen Behörden und Vertretern von Hüttstadl vor. Georg Ritter: „Das macht dann Sinn, wenn wir die Erhebungen haben“.

Sind die Ausschreibungen für die Brücken am Fichtelsee, die im Herbst erneuert werden sollen, schon gemacht“ fragte Gert Roderer an. Dem „Nein“ des Bürgermeisters folgte die Vermutung, dass „es dann wahrscheinlich heuer nichts mehr wird“.

Die Feuerwehren von Fichtelberg und Neubau wollen je eine Kindergruppe gründen.

Das sei eine gute und wichtige Sache ist Bürgermeister Georg Ritter überzeugt, weil die Mädchen und Buben auf diese Weise schon sehr früh an die Dienste der Wehren herangeführt und mit einbezogen werden. Von den zwei Gründungsmöglichkeiten – über den Verein oder über die aktive Feuerwehr - wurde letztere gewählt, da die Kinder hier automatisch mitversichert sind. Gerne stimmten die Räte der Gründung zu. Im Vorfeld hatte zweiter Bürgermeister Karlheinz Glaser in den Raum gestellt, ob nicht eine Gruppe für beide Wehren sinnvoll sei, wenn evtl. nur wenige Kinder daran Interesse hätten. Man wollte es aber bei dem Willen der zwei Vereine belassen, hieß es im Gremium.

Passend zum Thema, sprach Gert Roderer, FW, die freiwillige Feuerschutzabgabe an, die „eine gute Einnahmequelle für die Wehren“ wäre. „Da dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung steht“ verschob der Bürgermeister das Thema auf eine der nächsten Sitzungen.

 
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