30.01.2020 - 10:18 Uhr
FlossOberpfalz

348 Flosser äußern ihre Meinung

Wohnungen für junge Familien und Seniorenn sowie eine Tagespflege-Einrichtung stehen ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Flosser. Oliver Mutterer stellt die Ergebnisse der FDP/UB-Bürgerbefragung vor.

Anhand eines Kuchendiagramms stellt zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer die Ergebnisse der FDP/UB-Bürgerbefragung vor,.
von Externer BeitragProfil

"Uns war klar, wer das Rennen machen wird", äußerte Mutterer selbstbewusst bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse im Hotel Goldener Löwe. Beim 201. Bürgerstammtisch der Freien Demokraten und Unabhängigen Bürger präsentierte der zweite Bürgermeister Zahlen und Grafiken zu den im November und Dezember den Bürgern gestellten Fragen.

348 Personen haben an der Umfrage teilgenommen, davon über zwei Drittel per Online-Abstimmung.Mutmaßliche Doppel- und Dreifach-Abgabeversuche seien herausgefiltert worden. Deshalb könne man von einem repräsentativen Ergebnis sprechen.

Zum Beispiel landete bei der Frage "Welche Einrichtungen werden in Floß benötigt?" die Antwort "Wohnungen für junge Paare und junge Familien" auf Platz eins. 90 Prozent sähen das als "sehr wichtig" oder "wichtig" an. "Die Not bei adäquaten Wohnungen ist also auch in Floß Thema Nummer ein", folgerte Mutterer. Dicht gefolgt von "Seniorengerechten Wohnungen" auf Platz zwei, die von 89 Prozent als notwendig eingestuft worden seien.

Der Wunsch nach einer "Tagespflege-Einrichtung" in Floß – 15 bis 20 Senioren würden Tag für Tag in Einrichtungen umliegender Orte gefahren – bewege 86 Prozent und sei auf Platz drei der Dringlichkeitsliste gelandet.

Dauerbrenner sei das Thema "Parkplätze", das es mit 84 Prozent auf den vierten Platz schaffte. Somit sei es für die Bürger gar nicht so abwegig, Gebäude auch einmal rückzubauen, um Parkplatzflächen zu schaffen, folgerte Mutterer. Er stufte das Thema Parkplätze als "positives Problem" ein, da in Orten ohne Parkplatznot auch nichts los sei. "Floß beweist das Gegenteil."

Die von den Bürgern geforderten "Öffentlichen Toiletten belegten Rang fünf und wurden mit 74 Prozent Zustimmung versehen. Hier gäbe es bestimmt Möglichkeiten, dies in zukünftige Einrichtungen mit zu integrieren.

Mit jeweils über 50 Prozent Zustimmung folgten Jugendzentrum, Wohnungen für Singles, Mehrgenerationentreff, Gesundheitshaus und ein Gründerzentrum.

Keine Mehrheit gab es in der Umfrage für die "Bücherei in neuen Räumen" (40 Prozent), einen Indoor-Spielplatz (32 Prozent) und die "Erweiterung des Heimatmuseums" (29 Prozent). Für den "Bürgersaal im Markt anstatt der Mehrzweckhalle" votierten 29 Prozent, für ein "Kommunbrauhaus oder eine Schaubrauerei" 26 Prozent und für ein "Jüdisches Museum" 24 Prozent. Mit 23 Prozent Zustimmung belegten die Vorschläge "Kegelbahn und Schützen im Markt" und eine mögliche Boulder-/Kletterhalle (21 Prozent) die letzten Plätze.

Mutterers Fazit war, dass sich "alle Fraktionen des Marktrates mit der Wohnungssituation beschäftigen" und somit auf Thema Nummer eins größtes Augenmerk legten. Dies werde wohl das größte Thema der neuen Legislaturperiode sein. Auch die "Tagespflege" und das "Gründerzentrum" haben für Mutterer Priorität.

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