03.07.2020 - 11:11 Uhr
FlossOberpfalz

90 Feuerwehr-Aktive stehen im Flosser Amt parat

Kommandant Felix Müller (stehend, rechts) informierte die Markträte über die Abläufe und den derzeitigen Stand innerhalb der Feuerwehr.
von Harald MeierhöferProfil

Was soll man als Marktrat in Floß grundlegendes über die Feuerwehr am Ort wissen? Diese Frage beschäftigte die Verantwortlichen der Flosser Wehr und haben deshalb die Mitglieder des Plenums, vor allem die neuen Räte, zu einer Info-Veranstaltung ins Feuerwehrhaus eingeladen. Ziel war es, Verständnis und Hintergrundwissen über die immer komplexer werdende Arbeit der Feuerwehr zu vermitteln.

Im Landkreisvergleich ist der Markt Floß flächenmäßig groß, hat aber nur zwei Orts-Feuerwehren. Bei anderen Gemeinden im Landkreis liegt die Zahl schon etwas höher. Insgesamt können die Wehren Floß und Bergnetsreuth auf 90 Aktive zurückgreifen. Kommandant Felix Müller gab einen Überblick über den derzeitigen Fahrzeugbestand und stellt die Standardausrüstung eines Feuerwehrmannes vor. Besonders stolz ist er auf ein zwingend notwendiges, momentan im Bau befindliches Einsatzfahrzeug, das teilweise auch mit Spenden finanziert wird.

Neben den Unterschied Aktive Wehr und Feuerwehrverein stellte Müller kurz die Organisation innerhalb des Landkreises vor. Alles, was in der Feuerwehr ablaufe, sei gesetzlich geregelt. Kommandant, Funktionsträger und die taktischen Einheiten sind an die Vorschriften des Bayerischen Feuerwehrgesetzes gebunden, erfuhren die Zuhörer. Vor allem die Hilfsfristen seien oftmals geografisch schwierig einzuhalten.

"Der Kommune sollte es ein großes Anliegen sein, eine gut funktionierende Freiwillige Feuerwehr zu haben, um die technische Hilfeleistung und die Brandbekämpfung zu gewährleisten", erklärte Müller. Er erläuterte des Weiteren die Ausbildung in der Feuerwehr, gab einen Überblick über die Kosten der Wehr und darüber, was die Feuerwehr verrechnen kann.

Einen Ausblick gab Müller auf die baldige Einführung der digitalen Alarmierung. Auch eine Tagesalarmstärke innerhalb des Landkreises sei geplant, um eine bessere Einsatzkonzeption zu gewährleisten, da viele Wehren tagsüber Personalprobleme hätten. Für die Themen Hochwasser, Löschwasserversorgung und Stromausfall wünschte sich Müller ein separates Gespräch mit dem Markt.

Bürgermeister Robert Lindner lobte den unermüdlichen Einsatz seiner Wehr. „Wir sind froh, dass wir euch haben, und dass ihr so gut aufgestellt seid.“

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